Sozialenzyklika des Papstes begrüßenswert
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Sozialenzyklika des Papstes begrüßenswert
"Leider bleibt die Enzyklika in Fragen konkreter Maßnahmen hinter den Erwartungen zurück. Natürlich muss die Globalisierung spätestens jetzt sozial gestaltet werden. Aber sie muss zugleich auch ökologisch gestaltet werden, denn sonst entsteht die nächste Krise. Und für die Regelung der Weltwirtschaftsordnung müssen demokratisch legitimierte Institutionen wie die Vereinten Nationen verantwortlich sein, keine Clubs wie die G8, die sich als Weltregierung aufspielen.
In der Sozialenzyklika wird richtig festgestellt, dass übertriebene Eigenliebe nur ins Verderben führen kann. Stattdessen kommt es auf das Miteinander und die Liebe zueinander an. Schon Paulus schrieb in seinem Brief an die Philipper: "Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte Einer den Anderen höher als sich selbst. Und ein Jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem Anderen dient." Gut, dass Rom auf diese Erkenntnis aufmerksam macht."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 07.07.2009 - 16:21 Uhr
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