Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Friedrich/Edathy

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Friedrich/Edathy

ID: 1019491
(ots) - Das Recht ist eindeutig. Hans-Peter Friedrich
hätte als Bundesinnenminister Informationen, wonach die Polizei
Vorwürfe gegen den Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy prüft,
nicht an die SPD-Spitze weitergeben dürfen. Das gilt ganz unabhängig
davon, ob Edathy wirklich eine Straftat begangen hat. Man kann schon
die Frage stellen, ob ein Minister, der so eindeutig gegen das Recht
verstoßen hat, in seinem Amt noch haltbar ist.

Vor Illusionen sei freilich gewarnt. Die Staatspraxis ist eine
andere. Alles spricht dafür, dass auch andere Minister in
vergleichbaren Fällen so handeln wie Friedrich - übrigens nicht nur
aus Fahrlässigkeit, meist aus ihrem Verständnis von Pflichterfüllung
heraus. Es war ja naheliegend, was Friedrich getan hat. Und es war
nicht bösartig. Das ändert aber nichts am Sachverhalt. All die
anderen haben sich nur nicht erwischen lassen.



Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Das Erste, Freitag, 14. Februar 2014, 5.30 - 9.00 Uhr
Gäste im ARD-Morgenmagazin Parteienkritiker von Arnim hält Diätenerhöhung für verfassungswidrig / Auszüge des Gutachtens exklusiv auf stern.de
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.02.2014 - 22:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1019491
Anzahl Zeichen: 1206

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Stuttgart



Kategorie:

Bundesregierung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 275 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Friedrich/Edathy"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten zur Ankündigung von Grünen und FDP, mit der SPD zu sondieren ...
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale

"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H

Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit


Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung


Das Erste, Freitag, 14. Februar 2014, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
8.05 Uhr, Frank Tempel, Die Linke, Mitglied des Innenausschusses, Thema: Sebastian Edathy Pressekontakt: WDR Presse und Information, Annette Metzinger, Tel. 0221-220-7101 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 - 20 65 62

Das Erste, Donnerstag, 13. Februar 2014, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
8.05 Uhr, Hilde Mattheis, Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Thema: Pille danach Pressekontakt: WDR Presse und Information, Annette Metzinger, Tel. 0221-220-7101 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 - 20 65 62

"Es ist etwas faul im Staate Dänemark..." ...
... sagte schon William Shakespeare. Es steht außer Zweifel, dass die Präsentation von Petitionen in der Causa Dänemark am 11. Februar 2014 - bereits in der zweiten Auflage - nicht Anlass für die Aussage des Literaten war. Doch ist dieser Satz auch in der Präsentation im Petitionsausschuss des

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu EU/Genmais ...
Es ist etwas faul, wenn Mehrheiten nichts mehr ändern können. So geschehen am Dienstag, als in Brüssel der Weg für die Zulassung einer neuen Genmaissorte frei gemacht wurde. Das Europaparlament war dagegen, hat in dem antiquierten Prozedere namens Komitologieverfahren aber kein Mitspracherech


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z