RNZ: Putin sieht keine roten Linien
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von EU und USA hat sich auch in Deutschland eine Sichtweise
entwickelt, die dem gekränkten russischen Wesen viel Verständnis
entgegenbringt. Da ist auch etwas dran. Vielleicht hätte der Westen
ein paar Mal weniger betonen sollen, dass nach dem Mauerfall die USA
die einzig verbliebene Supermacht sind. Vielleicht war es schlicht
keine gute Idee, die Ukraine halbherzig zu locken. Doch diese
Einsicht kann ja wohl nicht dazu führen, Putins Völkerrechtsbruch zu
legitimieren. Denn der Retter Russlands sieht in diesen Tagen keine
rote Linie mehr. Auch wenn Bumerangeffekte nicht ausbleiben werden:
Wirtschaftliche Sanktionen sind das Gebot der Stunde. Lässt der
Westen Putin gewähren, wird sich Russland weitere Landstriche
einverleiben.
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Dr. Klaus Welzel
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Datum: 18.03.2014 - 20:35 Uhr
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