Bei moderner Familienpolitik glaenzt von der Leyen durch Abwesenheit
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Bei moderner Familienpolitik glaenzt von der Leyen durch Abwesenheit
Es ist schon bemerkenswert, dass die renommierte Kommission "Familie und demographischer Wandel" in Berlin ihren zweiten Bericht in Abwesenheit von Bundesfamilienministerin von der Leyen vorstellen musste. Den ersten Bericht hatte die ansonsten doch so gern oeffentlichkeitswirksam agierende Ministerin noch persoenlich entgegengenommen. Woher kommt die ploetzliche Zurueckhaltung?
Staerkere Foerderung von Kindern statt der Ehe, mehr Unterstuetzung fuer Alleinerziehende und Patchworkfamilien, Erweiterung der eingetragenen Lebenspartnerschaften fuer homosexuelle Paare - die Mitglieder der Kommission laufen mit diesen Forderungen bei uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten offene Tueren ein.
Aber nicht bei CDU und CSU. Und offensichtlich ist auch Ministerin von der Leyen nicht so modern, wie sie gern vorgibt.
Denn die Konservativen halten unverwandt an ihrem alten und traditionellen Familienmodell fest. Dazu gehoert der Vorrang fuer die Ehe durch die Ablehnung eines geschlechtergerechten Steuersystems, die Verweigerung weiterer Rechte fuer nicht-eheliche Lebensgemeinschaften ebenso wie fuer Homosexuelle und schliesslich die Einfuehrung eines Betreuungsgelds, um Muettern den Verzicht auf Erwerbstaetigkeit schmackhaft zu machen.
Wenn die Kommission jetzt zu dem Ergebnis kommt, dass es nicht um die Foerderung der traditionellen Form von Familie gehen darf, sondern um mehr Unterstuetzung fuer neue Lebensformen gehen muss, ist das eine herbe Schlappe fuer CDU und CSU und ihre Familienministerin. Ihnen wird wissenschaftlich bescheinigt, dass ihre Vorstellungen von Ehe und Familie in die Sackgasse fuehren.
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Datum: 18.07.2009 - 01:33 Uhr
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