Mittelbayerische Zeitung: Glosse von Pascal Durain zur FDP
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Niemandsland ab - die Parteispitze reagiert: Für FDP-Chef Lindner ist
kein Gedanke zu verboten. Ein "change request", wie Berater sagen
würden. "Umwählen im Kopf" quasi. Man muss cooler werden. Man will
neu entdeckt werden. Ein neuer Name muss also her. Strategie 1: Die
Buchstaben behalten, und durch neue Begriffe ersetzen. Der "Brand"
(gesprochen: "Bräänt") bleibt. Beispiele: "Front des Patriarchats"?
"Für dekadente Positionen"? - oder um die Kompetenz-Kompenente
herauszustellen: "Freunde des Private Equity"? Strategie 2: Der
radikale Schnitt: Neuer fetziger Name, neue hippe Zielgruppe, neue
Möglichkeiten - auf zu den "emerging markets", den aufstrebenden
Märkten. Markt 1: Die Verwechselwähler. Hintergrund: 34 Parteien sind
bei der Bundestagswahl 2013 angetreten - 30 davon waren ebenso
erfolglos wie die FDP. Also warum die Verwirrung auf dem Wahlzettel
nicht nutzen. Immer mehr Wahlberechtigte leiden schließlich an
Demenz. Wie wär's also mit: "AfD-P", "SPD - Sozialdarwinistische
Partei" (der Spott wäre bei der nächsten Wahl aber wohl zu groß) oder
ganz einfach: "Neoliberale Partei Deutschland".
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Datum: 29.06.2014 - 22:03 Uhr
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