Gedenkstätte Hohenschönhausen unverzichtbar
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Gedenkstätte Hohenschönhausen unverzichtbar
Der Mauerbau und die Teilung Berlins gehören zu den schmerzhaftesten Ereignissen in unserer jüngeren Geschichte. 28 Jahre lang trennte die Mauer Deutsche von Deutschen, zerriss Familien und forderte weit über hundert Todesopfer. Der Wunsch der Menschen nach Freiheit und Einheit blieb aber trotz Mauer bestehen. Vor 20 Jahren überwanden die Bürger Ost-Berlins das Symbol der Teilung unseres Vaterlandes und befreiten sich von den Fesseln des Sozialismus.
Heute gedenken wir insbesondere jener, die ihren Wunsch nach Freiheit an der Mauer mit dem Leben bezahlt haben. Wir gedenken auch der Bürgerinnen und Bürger, die in der ehemaligen DDR aufgrund ihres Freiheitswillens systematisch verfolgt, inhaftiert und gefoltert wurden. Das ehemalige zentrale Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen ist ein wichtiges Symbol dafür. Es steht für das System der unmenschlichen Unterdrückung in der ehemaligen DDR.
Umso wichtiger ist es, die zuletzt in Finanznot geratene Gedenkstätte Hohenschönhausen zu erhalten. Die Union und Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) haben sichergestellt, dass die benötigten Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Gedenkstätte Hohenschönhausen muss ihre wichtige und unverzichtbare Aufklärungsarbeit weiterführen können. Dieses Kapitel der SED-Diktatur darf nicht vergessen werden.
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Datum: 13.08.2009 - 17:17 Uhr
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