WAZ: Der Schwager als Pfleger. Kommentar von Julia Emmrich
ID: 1108368
Schwiegertöchter pflegen die alten Eltern - das ist das übliche
Modell. Familiäre Pflege ist fast immer weiblich. Doch wie sieht die
Lage in zwanzig oder dreißig Jahren aus? Auch dann werden sich die
meisten Menschen wünschen, in ihren eigenen vier Wänden von
vertrauten Angehörigen gepflegt zu werden. Doch wer ist dann noch da?
Es ist deshalb gut, dass die Bundesregierung bei ihrem Versuch, die
Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu erleichtern, den Kreis der
Menschen, die als Angehörige vom Staat gefördert werden können,
erweitert. Ab 2015 sind auch Schwager, Schwägerinnen und
gleichgeschlechtliche Partner dabei. Aber warum nicht gute Freunde?
Was ist, wenn die gesunde Freundin die Kranke pflegen will, weil die
keinen anderen hat? Noch sind das Einzelfälle. Doch in einigen Jahren
wird das Land froh sein über jeden, der sich kümmert.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.09.2014 - 19:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1108368
Anzahl Zeichen: 1152
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 133 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Der Schwager als Pfleger. Kommentar von Julia Emmrich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Allg. Zeitung Mainz: Gewurstel / Kommentar zu Wahlen ...
Früher nannte man es "Regierungsbildung", und es ging durchaus schon mal zu wie auf dem Basar. Jetzt aber wird es völlig skurril. Beispiel Thüringen. Da richten sich die Augen auf die Grünen, ob sie gegebenenfalls Schwarz-Rot zu einer breiteren Mehrheit verhelfen würden. Oder doch l
WAZ: Ignorieren - eine riskante Strategie. Kommentar von Andreas Tyrock ...
Die Mehrheit von Union und SPD im Bundestag ist komfortabel, die Opposition nicht vorhanden. Die innenpolitischen Streitthemen reduzieren sich auf das Maut-Gezerre, in der Außenpolitik fällt es angesichts der Krisenherde relativ leicht, an einem Strang zu ziehen. Kurzum: Die Große Koalition h
WAZ: Fluch und Segen der Forschung. Kommentar von Christopher Onkelbach ...
Es geht nicht darum, deutschen Stammzellforschern zu unterstellen, sie bereiteten still und heimlich den ersten Menschenklon vor. Doch weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit haben sich die Möglichkeiten der Stammzellforschung so rasant entwickelt, dass eine erneute Diskussion über das Klo
neues deutschland: Zu den Landtagswahlen und der AfD ...
Mit der Alternative für Deutschland redet am liebsten niemand, über sie reden alle. Der politische Bannstrahl hat die Partei getroffen, in seltsamer Bündelung findet sich darin die Abneigung der Union gegenüber einer vetterlichen Konkurrenz wie die Abneigung der Linken gegenüber einem welta




