Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Christian Kucznierz zur Videoüberwachung
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keine Sicherheit. Zudem hinterlassen sie ein mulmiges Gefühl: Bin ich
an einem besonders gefährlichen Ort? Was passiert denn eigentlich mit
den Bildern? Wie lange werden die gespeichert - und wer sieht mich da
eigentlich? Und trotzdem ist Videoüberwachung ein geeignetes Mittel
der Abschreckung und Prävention. Wer weiß, dass er bei einer Straftat
gefilmt werden kann, zögert vielleicht. Und wer bei einem Verbrechen
gefilmt wurde, ist leichter zu ermitteln, als wenn die Tat nicht auf
Video festgehalten worden wäre - so banal es klingt. Das aber ist
keine Rechtfertigung dafür, an möglichst vielen Orten Kameras zu
installieren. Bewegungsprofile von Unschuldigen zu erstellen, muss
tabu bleiben. Eigentlich ist es ganz einfach: Nicht alles, was
technisch möglich ist, ist sinnvoll. Der Sinn ist Definitionssache -
siehe Vorratsdatenspeicherung.
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Datum: 28.05.2015 - 17:39 Uhr
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