WAZ: Recht auf Dachüber dem Kopf
- Kommentar von Wilfried Goebels zu Flüchtlingen
ID: 1250462
nicht zusammen mit dem Bild obdachloser Flüchtlinge in Berlin und
anderswo. Ja, es gibt erheblichen politischen Regelungsbedarf, den
Missbrauch des Asylrechts zu stoppen.
Dass Familien mit Kleinkindern aber unter freiem Himmel schlafen
müssen, asylberechtigt oder nicht, ist inakzeptabel. Überfüllte
Erstaufnahmen, Flüchtlinge in Turnhallen und Zelten - die Politik
bemüht sich, mit Provisorien die unerwartet hohen Flüchtlingszahlen
zu bewältigen. Dass Kasernen leer stehen, während Zeltstädte gebaut
werden, bleibt aber unverständlich.
Flüchtlinge vom Westbalkan ohne Aussicht auf ein Bleiberecht
sollten in NRW nicht länger auf die Kommunen verteilt werden und bis
zum Abschluss ihres Asylverfahrens in Landeseinrichtungen bleiben.
Wenn dort nur Sachleistungen gegeben werden, dürfte der Anreiz für
unbegründete Asylanträge entfallen.
Bürgerkriegsflüchtlinge aber müssen schnell in die Gesellschaft
integriert werden - nicht nur, weil unser Grundgesetz dem Asylrecht
einen hohen Stellenwert einräumt. Es ist die moralische Pflicht,
Schutzbedürftigen zu helfen. Das kostet eine Menge Geld, wird sich
aber auf Dauer auch finanziell rentieren.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.08.2015 - 18:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1250462
Anzahl Zeichen: 1532
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 215 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Recht auf Dachüber dem Kopf
- Kommentar von Wilfried Goebels zu Flüchtlingen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WP: Laschet: Taschengeld falscher Anreiz für Flüchtlinge ...
Hagen. CDU-Landeschef Armin Laschet fordert, dass Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes statt Taschengeld nur noch Sachleistungen erhalten sollen. Dadurch würde ein Anreiz für offensichtlich unbegründete Asylanträge entfallen, sagte Laschet der Westfalenpost (WP, Montagausgabe).
Bunte Bilder gegen braunen Fremdenhass: Der Carow Verlag verschenkt Bücher an Flüchtlingskinder ...
Müncheberg, 16.08.2015: Am 20.8.2015 werden wir, der Carow Verlag, ab 16 Uhr gemeinsam mit dem Autoren des Buches "Ronny - Ein Teddy-Roman", Ditmar Danelius, allen Kindern des Flüchtlingsheimes Müncheberg ein Exemplar seines Buches schenken. Die Kinder, meist Flüchtlinge aus Syrien un
AfD-Vizechef gegen Pläne für ein Einwanderungsgesetz / Gauland im rbb-Sommerinterview: "Wer nicht politisch verfolgt ist, hat gar keinen Anspruch auf Hilfe!" ...
Brandenburgs AfD-Landeschef Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Bundespartei und Fraktionsvorsitzender im Landtag Brandenburg, lehnt Pläne für ein deutsches Einwanderungsgesetz ab, obwohl die Partei bisher für Einwanderung nach kanadischem Vorbild eingetreten ist. Im rbb-Somm
Meuthen: Rettungsirrsinn geht in die nächste Runde ...
Die Euro-Finanzminister haben dem dritten Hilfspaket für Griechenland zugestimmt. Dazu erklärt AfD-Sprecher Jörg Meuthen: "Weitere 86 Milliarden Euro sollen in das längst bankrotte Griechenland gepumpt werden. Damit kann die sträfliche Insolvenzverschleppung eines ganzen Landes wie




