Mitteldeutsche Zeitung: Fahndung und Verkehrsüberwachung - Polizei in Sachsen-Anhalt testet Drohnen
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Flugdrohnen bei Ermittlungen. Eine neu formierte Projektgruppe wird
ab diesem Jahr Flugroboter auf verschiedenen Arbeitsgebieten testen.
Denkbar sei die Luft-Unterstützung bei der Tatortarbeit und bei
Fahndungen, aber auch in der Verkehrsüberwachung und bei der
Unfallaufnahme, sagte Innen-Staatssekretärin Tamara Zieschang (CDU)
der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe).
"Der Einsatz von unbemannten Luftfahrtsystemen bietet perspektivisch
eine Vielzahl von Vorteilen bei der Bewältigung von Aufgaben." Das
Ministerium verspricht sich für die Polizeiarbeit eine Reihe von
Vorteilen: So könnten Tatorte mit Hilfe von Luftaufnahmen besser
bewertet werden - etwa in schwer zugänglichen Wald- und Bergregionen
oder beispielsweise bei Hochhausbränden. Auch für Suchaktionen auf
schwierigem Terrain ist der Einsatz denkbar. Im Verkehrsbereich
könnte die Polizei nicht nur bessere Überblicke über Unfallorte
bekommen - sie könnte auch schneller auf Brände und Staus reagieren.
Nach Erlass des Ministeriums erforscht und testet die neue
Polizeigruppe ab Februar Einsatz-Möglichkeiten. "Auch eine
Zusammenarbeit mit der Forschung im Land ist vor diesem Hintergrund
denkbar und wird ebenfalls geprüft", so Zieschang.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 05.02.2018 - 02:00 Uhr
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