Ingrid Heckner: Die Gratis-Mentalität der Opposition geht in die falsche Richtung - Bayern fördert Familien besser über das Familiengeld
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Qualitätsoffensive für die bayerischen Kitas sind der bessere Weg.
Wir geben den Familien mit ein- und zweijährigen Kindern in Bayern
mit dem Bayerischen Familiengeld 250 Euro pro Kind und Monat und ab
dem dritten Kind 300 Euro in Hand. Das sind 6.000 bis 7.200 Euro pro
Kind vom Staat und damit eine deutlich bessere Förderung, als den
Kitabeitrag abzuschaffen." Mit diesen Worten wies Ingrid Heckner, die
stellvertretende Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag,
die Forderung der SPD zurück.
Familien können im Freistaat Bayern selbst entscheiden, wofür sie
das Familiengeld einsetzen - für eine massive Entlastung bei
Kita-Beiträgen oder für andere Kosten. "Das ist uns wichtig: Eltern
sollen selbst entscheiden können! Denn wir setzen auf die direkte
Entlastung der Eltern, und nicht auf nur ein einziges
Betreuungsmodell", so Heckner.
Zugleich sorgen Staatsregierung und CSU-Landtagsfraktion dafür,
dass der Freistaat weiter intensiv in den Ausbau und die Qualität der
Kinderbetreuungsangebote investiert. "Das ist, was sich laut Studien
auch die meisten Eltern wünschen und was sie der Beitragsfreiheit
klar vorziehen", stellte die CSU-Politikerin fest. Und weiter: "Wir
werden zum Beispiel 2.000 zusätzliche Tagespflegepersonen für die
Kitas finanzieren und 10.000 neue Hortplätze schaffen. Mit der
Umsetzung des Ganztagsanspruchs für Grundschulkinder und dem
steigenden Bedarf an Fachkräften haben wir große Aufgaben zu
bewältigen. Dafür braucht es keine Ideologie und kein
Wahlkampfgetöse, sondern verantwortliches Handeln."
Entgegen der Behauptung der SPD können alle Kinder in Bayern eine
Kita besuchen, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Der Freistaat
leistet im letzten Kindergartenjahr einen Beitragszuschuss von 100
Euro pro Monat. Das bedeutet für viele fast ein beitragsfreies
Kindergartenjahr. Können sich Eltern Kita-Beiträge nicht leisten,
übernimmt die wirtschaftliche Jugendhilfe die Beiträge. "Die
kostenlose Kita hat also nichts mit Bildungsgerechtigkeit, aber viel
mit Wahlkampf zu tun."
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Datum: 30.07.2018 - 16:26 Uhr
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