neues deutschland: Kommentar zur Beobachtung der AfD: Genug geprüft
ID: 1687281
freie Gesellschaft - das bisherige Bemühen des Verfassungsschutzes um
einen Demokratiecheck für die AfD wäre ein Treppenwitz: Nach Monaten
der Prüfung kommt der Geheimdienst zum Ergebnis, die Partei müsse
weiter geprüft werden. Fortan darf der Geheimdienst damit nicht nur
offiziell Zeitungsartikel über die Partei ausschneiden und in seine
Akten kleben, sondern sich auch Youtube-Videos mit den neuesten
Hasstiraden von Gauland, Höcke und Co. anschauen. Wenn die Behörde
dann nach Monaten weiterer intensiver Prüfung zu dem Schluss kommt,
dass die AfD ein Sammelbecken für Rassisten ist, die auf
Minderheitenrechte pfeifen und die Stimmung im Land gezielt
vergiften, dann wäre der Geheimdienst auf dem gleichen Sachstand, wie
es kritische Journalisten, Wissenschaftler und zivilgesellschaftliche
Initiativen seit Jahren sind. Hoffnung, durch den nächsten
Trippelschritt hin zu einer amtlichen Einstufung der AfD als
verfassungsfeindlich könnten sich Wähler abgeschreckt fühlen, sollte
sich niemand machen. Wer noch immer sein Kreuz bei der AfD setzt,
obwohl selbst deren Spitzenvertreter die Wehrmacht feiern und
Nazi-Verbrechen zum »Vogelschiss« erklären (beides Gauland), wählt
die radikalen Rechten, weil er ihre Ideologie teilt oder es ihm egal
ist, wer da vorgibt, einfache Lösungen für komplexe Probleme zu
haben. In beiden Fällen ändert der Status Prüffall nichts, zumal sich
die Partei nun als Opfer einer politischen Intrige inszeniert.
Geschwächt wird die AfD so nicht.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.01.2019 - 18:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1687281
Anzahl Zeichen: 1904
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 363 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Kommentar zur Beobachtung der AfD: Genug geprüft"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Kölner Stadt-Anzeiger: AfD will rechtlich gegen Beobachtung vorgehen Leiter der "AG Verfassungsschutz" hält Vorgehen des Bundesamts für Verfassungsschutzes für politisch motiviert ...
Die AfD kündigt rechtliche Schritte gegen die Beobachtung durch den Verfassungsschutz an. "Wir werden uns die Begründung jetzt genau anschauen und wenn da keine Überraschung dabei ist, wovon wir ausgehen, werden wir vor die Verwaltungsgerichte ziehen", sagte Roland Hartwig, Leiter de
AfD-Zitate zur Erklärung des BfV-Präsidenten, die AfD sei ein Prüffall ...
AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen MdEP: "Nachdem man unsere Partei monatelang geprüft hat, erklärt der neue Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, dass man die Partei nun zum Prüffall erkläre. Das ist ebenso bizarr wie die vermeintlichen Argumente, die zur Rechtfert
Rheinische Post: Hacker stellte persönliche Daten von 18 NRW-Politikern ins Netz ...
Von dem Anfang Januar aufgedeckten Hackerangriff sind 135 NRW-Politiker betroffen. 26 davon sind Mitglieder des nordrhein-westfälischen Landtages. Das geht aus einem noch nicht veröffentlichten Bericht des NRW-Innenministeriums auf Grundlage einer Auswertung des Landeskriminalamtes hervor,
ARD Mittagsmagazin: Lars Klingbeil (SPD) hält Abschaffung aller Hartz-IV-Sanktionen für falsch ...
Anlässlich der Verhandlungen des Bundesverfassungsgerichts über die Rechtmäßigkeit von Hartz-IV-Sanktionen hat SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil die generelle Abschaffung der Strafmaßnahmen ausgeschlossen. "Dass wir die Sanktionen komplett aufgeben, dass wir komplett die Menschen




