Sozialverband: Sozialstaatsreform muss grundlegendes Vertrauen erneuern
ID: 1695280
Jahren. Ganz deutlich zeigen das die steigenden Armutsrisiken bei der
Erwerbslosigkeit und bei der Rente. Geradezu dramatisch verschärft
wird die Situation zudem durch den Anstieg der Mieten", sagt
SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich des SPD-Parteibeschlusses für
ein Reformkonzept des Sozialstaats. Und weiter: "Deshalb ist es gut,
dass nun das Thema Arbeit im heute beschlossenen Konzept an die erste
Stelle rückt. Insbesondere die Vorschläge, die auf eine Korrektur der
bisherigen Hartz-IV-Fehler abzielen, sind sehr positiv", betont
Verbandspräsident Adolf Bauer. Jetzt gelte es genau hinzusehen, was
die Vorschläge im Detail beinhalten und ob das Konzept in der
schwarz-roten Koalition überhaupt eine Chance habe, so Adolf Bauer.
"Wenn es der Bundesregierung jedoch gelingt, das Vertrauen in
wesentliche soziale Sicherungsversprechen zu erneuern, dann leistet
sie echte Zukunftspolitik. Denn so lassen sich ökonomische Ängste
einer breiten Bevölkerungsschicht abbauen", sagt Adolf Bauer.
Der SoVD fordert seit längerem grundlegende Kurskorrekturen für
Reformen, die den Sozialstaat stärken. Neben umfassenden
arbeitsmarkt- und rentenpolitischen Konzepten hat der SoVD zuletzt
ein Gutachten über die sozialen Folgen der Mietpreisentwicklung
veröffentlicht.
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) vertritt die
sozialpolitischen Interessen der gesetzlich Rentenversicherten, der
gesetzlich Krankenversicherten sowie der pflegebedürftigen und der
behinderten Menschen. Rund 570 000 Mitglieder sind bundesweit im SoVD
organisiert. Der Verband wurde 1917 als Kriegsopferverband gegründet.
Pressekontakt:
Kontakt:
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de
Original-Content von: SoVD Sozialverband Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.02.2019 - 16:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1695280
Anzahl Zeichen: 2200
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 480 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Sozialverband: Sozialstaatsreform muss grundlegendes Vertrauen erneuern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SoVD Sozialverband Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"Mit mir gedenken am 27. Januar viele Mitglieder des SoVD der zahllosen Opfer des Holocaust. Es ist wichtig, dass wir die Erinnerungskultur pflegen und wir somit auch ein deutliches Zeichen gegen Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit setzen. Wir stehen für eine weltoffene und tolerante Gesellsch
Bildungsgerechtigkeit ohne Wenn und Aber / SoVD-Präsident Adolf Bauer: "Wir brauchen endlich gezielte Lösungen" ...
Berlin. Der Lockdown geht in die Verlängerung und somit auch die Benachteiligung sozial benachteiligter Familien mit Kindern. "Die Corona bedingten Schulschließungen haben uns auf erschreckende Weise vor Augen geführt, wie schnell Kinder aus sozial benachteiligten Familien - und dies betriff
SoVD warnt vor gesellschaftlicher Spaltung / Menschen mit Behinderung nicht hintenanstellen ...
Berlin. Mangelhafte Barrierefreiheit, unzureichende Digitalisierung und ungenügend Hilfen für Familien und Alleinerziehende: Die Corona-Krise hat viele Mängel zu Tage gefördert. Doch eine Sache hat sie dem SoVD ganz besonders vor Augen geführt: "Der Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft
Weitere Mitteilungen von SoVD Sozialverband Deutschland
neues deutschland: Anwalt geht bei Drohbriefen gegen Bewohner der "Rigaer 94" von Mittätern aus ...
Bei Drohbriefen an vermeintliche Angehörige der linken Szene aus dem Umfeld des Hausprojekts »Rigaer 94« in Berlin-Friedrichshain gab es nach Ansicht des Anwalts der Betroffenen Mittäter. Das sagte Martin Henselmann der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Monta
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Rechtsextremismus-Verdacht beim KSK ...
Die zurückgehende Gesamtzahl von Extremismusfällen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bundeswehr akut gefährdet bleibt. Ein offensiverer Umgang mit dem Thema vertreibt rechte Geister. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist so sehr mit anderen Problemen befasst, dass Dinge
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu rechten Netzwerken in der Bundeswehr ...
Militärische Elitestrukturen ziehen Menschen mit rechter Gesinnung magisch an, wie man nicht nur aus der deutschen Historie weiß. Die Geheimhaltung der Aufträge und der überdurchschnittliche Korpsgeist - wie beim Kommando Spezialkräfte - verhindern zudem eine Transparenz, zu der eine Parlame
neues deutschland: Weisheiten von gestern - Kommentar zur Kritik an der "Nationalen Industriestrategie 2030" ...
Ideologien sterben nicht durch ihre Widerlegung - man zieht sie schlicht aus dem Verkehr. Dieses Schicksal wird wohl auch den sogenannten Neoliberalismus ereilen. Er verschwindet langsam. Aber nicht, weil Linke ihn zugrunde kritisiert haben. Sondern weil er nicht mehr so recht passt zu den besti




