Rheinische Post: Kommentar: Trumps Ausfall
ID: 1726075
Beziehung, die Großbritannien und die USA mal hatten, ist nicht viel
geblieben, mag die Queen auch tapfer lächeln. Der US-Präsident war
noch nicht gelandet, da hatte er bereits Londons Bürgermeister Khan
attackiert und alle Briten brüskiert, die um einen Ausweg aus der
verfahrenen Brexit-Lage ringen. Trump empfahl, einfach ohne Abkommen
aus der EU auszusteigen, wenn diese nicht nach der Pfeife der
Brexiteers tanzt. Hier zeigt sich Trumps narzisstische
Persönlichkeit, hinter der Minderwertigkeitskomplexe sitzen: Wer wie
Khan den US-Präsidenten kritisiert, wird aggressiv beleidigt.
Konflikte werden nicht in Verhandlungen gelöst, sondern brachial
beendet. Dass ein No-Deal-Brexit britischen Verbrauchern am meisten
schadet, wie auch der Zollstreit am stärksten die US-Verbraucher
trifft, interessiert Trump nicht. Er denkt Politik nicht vom Ende
her, sondern nur in Kategorien von Siegern und Besiegten. Den
Handelskrieg hat er damit bereits eskalieren lassen. Es bleibt nur zu
hoffen, dass seine Zeit um ist, bevor die geopolitischen Spannungen
eskalieren.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2627
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.06.2019 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1726075
Anzahl Zeichen: 1477
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 294 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Trumps Ausfall"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Zu teures Pendeln ...
Keine Frage: Die Immobilienpreise in Düsseldorf sind so hoch, dass sich Durchschnittsverdiener nur schwer eine Wohnung und erst recht ein Haus leisten können. Für viele Familien ist es also eine rein theoretische Diskussion, ob es nicht auf Dauer billiger wäre, in der Stadt wohnen zu bleiben,
Mitteldeutsche Zeitung: zu Volksparteien ...
Die Krise der Volksparteien ist tragisch für die fleißigen Funktionäre - und für Deutschland ein Abschied aus einer politischen Landschaft, die lange Jahre gut funktioniert hat. Aber es ist nicht das Ende der Demokratie. Die zwei starken Bewegungen dieser Zeit sind eine neue rechtspopulistisch
Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump in London ...
Die Brexit-Anhänger jubeln, äußert sich Trump doch in ihrem Sinne. Als vor dem EU-Referendum Ex-Präsident Barack Obama die Briten darauf hinwies, dass sie im Falle eines Brexit-Votums "am Ende der Warteschlange" bezüglich eines bilateralen Handelsabkommens stünden, war der Aufs
Berliner Zeitung: Kommentar zur SPD. Von Christine Dankbar ...
Es hat vermutlich wenig Sinn, in absehbarer Zeit eine wirklich glaubhafte Erneuerung der SPD und auch der CDU zu erwarten. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass es den ehemaligen Volksparteien so geht wie den Pleite-Banken zu Zeiten der Finanzkrise. In Analogie zu damals kann man ihnen




