Bedford-Strohm: Katastrophe zeigt die Dringlichkeit der Seenotrettung/
EKD-Ratsvorsitzender fordert sichere Fluchtwege für Migranten
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Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat sich zu
dem Bootsunglück, das sich laut des UN-Flüchtlingshochkommissariats
am 25. Juli vor der Küste Libyens ereignet hat, wie folgt geäußert:
"Erneut hören wir Berichte von einem schrecklichen Bootsunglück
vor der libyschen Küste mit vielen Toten. Diese Katastrophe zeigt
erneut, wie dringlich es ist, Menschen zu retten, die sich aus
Verzweiflung auf die lebensgefährliche Überfahrt über das Mittelmeer
begeben. Die Behinderung und die Kriminalisierung der zivilen
Seenotrettung müssen unverzüglich beendet werden. Als einzige retten
die zivilen Seenotretter derzeit die Menschen und versuchen, diese in
einen sicheren Hafen zu bringen. Der jetzt von einigen EU-Staaten ins
Auge gefasste Verteilmechanismus für gerettete und in Europa an Land
gebrachte Bootsflüchtlinge muss so schnell wie möglich konkret
umgesetzt werden."
Einen europäischen Verteilmechanismus für Bootsflüchtlinge hatten
der EKD-Ratsvorsitzende und der Bürgermeister von Palermo, Leoluca
Orlando, bereits Anfang Juni gemeinsam im "Palermo-Appell" gefordert.
https://www.ekd.de/verteilmechanismus-fuer-bootsfluechtlinge-gefor
dert-46692.htm
Hannover, 26. Juli 2019
Pressestelle der EKD
Annika Lukas
Pressekontakt:
Carsten Splitt
Evangelische Kirche in Deutschland
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Telefon: 0511 - 2796 - 269
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Datum: 26.07.2019 - 12:44 Uhr
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