Westfalen-Blatt: Kommentar zum Rauchverbot
ID: 1752558
geht gar nicht. Und Schwangere einzupaffen, ist ebenso daneben. Alle
Menschen, die halbwegs bei Trost sind, werden diese Einschätzung
teilen. Nur: Muss es deshalb ein gesetzliches Verbot geben? Der Staat
tut gut daran, nur solche Verbote zu erlassen, die er auch
durchsetzen kann. Wer aber soll all die Familienkutschen
kontrollieren, die tagtäglich in Deutschland unterwegs sind? Und wie
soll ein Polizist wissen, ob die Frau auf dem Sitz neben einem
Raucher schwanger ist? Die werdende Mutter selbst darf im Auto
ohnehin weiter nach Herzenslust paffen. Ganz zu schweigen von der
Frage, was ein Rauchverbot im Auto nützt, wenn die Eltern zwar auf
dem Rückweg von der Kita nikotinfrei bleiben, zu Hause aber Wohn- und
Kinderzimmer zuqualmen. Man sieht: Der Teufel steckt mal wieder im
Detail. Es wäre schade, wenn ein Rauchverbot aus solchen Gründen am
Ende von Gerichten wieder einkassiert würde. Das würde dem eigentlich
gut gemeinten Anliegen einen Bärendienst erweisen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Dominik Rose
Telefon: 0521 585-261
d.rose@westfalen-blatt.de
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.09.2019 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1752558
Anzahl Zeichen: 1359
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 430 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Kommentar zum Rauchverbot"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Kretschmann: Bleibt er oder geht er? "Zur Sache Baden-Württemberg" im SWR Fernsehen (FOTO) ...
"Zur Sache Baden-Württemberg", das landespolitische Magazin des SWR, Donnerstag, 12. September 2019, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen in Baden-Württemberg / Moderation Clemens Bratzler Wird der erste grüne Ministerpräsident Deutschlands noch einmal antreten bei der Landtagswahl 2021
Leonardo Bursztyn beim Vienna Behavioral Economics Network: "Gruppenzwang hat einen großen Einfluss auf schulischen Erfolg" ...
Am 10. September 2019 sprach der Verhaltensökonom Leonardo Bursztyn beim "Vienna Behavioral Economics Network" (VBEN) über Einfluss von Gruppenzwang auf das individuelle Verhalten - und welche Auswirkungen das auf schulische Leistungen haben kann. Der Mensch ist ein Herdentier - und ve
AfD bietet FDP Zusammenarbeit zur Einsetzung eines "ella"-Untersuchungsausschusses an, die jedoch aus Eitelkeit und politischer Opportunität ablehnt ...
Sowohl die Fraktionen der FDP als auch der AfD haben eine Überprüfung des mangelhaften Projektmanagements bei der Bildungsplattform "ella" zur Sprache gebracht. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke erneuerte zusammen mit dem FDP-Bildungspolitiker Timm Kern die Forderung der Liberalen
Wagenknecht: "Das Problem AfD löst man nicht durch Ausgrenzung" ...
Die Vorsitzende der Links-Fraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat sich dagegen ausgesprochen, mit AfD-Kadern zusammenzuarbeiten. ARD-Recherchen hatten ergeben, dass die CDU in einigen Kommunen mit der AfD kooperiert. Dazu sagte Wagenknecht am Mittwoch im Inforadio vom rbb: "Das Pr




