WAZ: Handwerk fordert Landesförderung für Azubi-Wohnheime
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Landesregierung zur Förderung neuer Wohnunterkünfte für Auszubildende
aufgerufen. Damit solle eine Ungleichbehandlung der Lehrlinge im Vergleich zu
Studierenden beendet werden. Die Landesregierung bezuschusst Studentenwohnheime
mit etwa 95 Millionen Euro jährlich. "Da Auszubildende genauso wie Studierende
keine Wohnmöglichkeiten insbesondere in den Ballungsräumen finden, müssen
bezahlbare Wohnheimplätze geschaffen werden. Während Wohnen in den Städten immer
teurer wird, bleiben Ausbildungsplätze zunehmend unbesetzt", sagte der
Hauptgeschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertags, Matthias Heidmeier,
der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,
Freitagausgabe). Die rund 190.000 Handwerksbetriebe in NRW beschäftigen nach
eigenen Angaben derzeit knapp 80.000 Auszubildende. In den vergangenen Jahren
sei es immer schwieriger geworden, offene Lehrstellen mit geeigneten
Jugendlichen zu besetzen. Viele Meister seien deshalb dazu übergegangen,
Nachwuchs weit über die eigenen Stadtgrenzen hinaus zu suchen. "Es ist keine
Seltenheit mehr, dass Lehrlinge Dutzende von Kilometern pendeln, um zu ihrem
Ausbildungsplatz zu kommen", heißt es in einem Positionspapier, das die
Spitzenvertreter des Westdeutschen Handwerks einstimmig beschlossen haben.
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Datum: 22.11.2019 - 05:00 Uhr
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