Frankfurter Rundschau: Rote Linie gesucht
ID: 1777505
allerdings: Was bedeutet es, die große Koalition der oft viel zu kleinen
Kompromisse zu überwinden? Muss man sie aufkündigen? Diese Frage hat der
Parteitag, haben auch Esken und Walter-Borjans offengelassen. Die beiden Neuen
haben damit manche Hoffnung der Gegner der großen Koalition enttäuscht, die
einen schnellen Ausstieg erhofft hatten. Aber sie haben sich für etwas
entschieden, das manche Führungsleute vor ihnen gerade nicht getan haben: Sie
setzen auf Versöhnung mit dem anderen Lager. Also mit allen, die wie Olaf Scholz
unbedingt weiterregieren wollten und wollen bis zum Ende der Legislaturperiode.
Ob die Versöhnungsgeste von besonderem Anstand zeugt oder von der Befürchtung,
dass ein Ausstiegsantrag die Mehrheit der Delegierten verfehlen würde, kann kein
Außenstehender sagen. Aber wer ehrlich ist, muss den beiden Neuen auch
zugestehen, dass von "ruckzuck raus" in ihrem Wahlkampf um die Parteiführung so
nie die Rede war.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/10349/4461371
OTS: Frankfurter Rundschau
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.12.2019 - 17:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1777505
Anzahl Zeichen: 1416
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 492 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Rote Linie gesucht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Treffen der Nato-Außenminister mit den verwirrenden Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump über Truppenabzug und Stationierungen von US-Einheiten in Polen ist nur ein weiteres Kapitel in dem Trauerspiel um das Verteidigungsbündnis. Bestenfalls klärt sich vieles beim Nato-Gipfel. Die e
Parolen helfen bei der Rentendebatte nicht ...
Wer auch immer für die angebliche Nachricht gesorgt hat, die Rentenkommission empfehle die Rente mit 70, hat der Debatte über eine nötige Reform einen Bärendienst erwiesen. Mal wieder wird lediglich über eine Stellschraube diskutiert, die zudem in einem ohnehin angespannten gesellschaftlichen K
Nicht provozieren lassen ...
So schwer es fällt, auf die Politik von Donald Trump etwa beim Thema Strafzölle besonnen zu reagieren, so richtig ist es, dass sich die EU-Verantwortlichen vom Hin und Her des US-Präsidenten in der Sache sowie dessen unangemessenen Ultimaten nicht haben provozieren lassen. Nur auf den ersten Blic
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Westdeutsche Zeitung: Kommentar von Ekkehard Rüger zur Merkel-Reise: Auschwitz und die Politik ...
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (58) war im Januar erstmals in Auschwitz, Bundeskanzlerin Angela Merkel (65) am Donnerstag. Ohnehin haben nur wenige deutsche Nachkriegskanzler die Reise bisher gewagt, von acht gerade mal drei. Helmut Schmidt war 1977 der Erste. Es folgten zweimal Helmut Kohl
DEKV gratuliert Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zum Parteivorsitz und betont die Bedeutung der Gesundheitsversorgung in deröffentlichen Daseinsvorsorge ...
"Wir gratulieren Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zur heutigen Wahl als Vorsitzende der SPD", so Christoph Radbruch, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV). "Verbunden sind unsere Glückwünsche mit der Hoffnung auf eine glückliche Hand bei pol
Rheinische Post: CDU-Wirtschaftsrat sieht schwarze Null als "rote Linie" für die Union ...
Der CDU-Wirtschaftsrat hat Kernforderungen des designierten SPD-Führungsduos Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans wie den Wiedereinstieg in die Neuverschuldung strikt abgelehnt und die Union aufgefordert, hier hart zu bleiben . "Die Union darf sich keinesfalls immer weitergehende Wünsche
Jüdischer Weltkongress: Präsident Ronald Lauder dankt Bundeskanzlerin Angela Merkel für deutschen Beitrag in Höhe von 60 Millionen Euro zum Erhalt der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau (FOTO) ...
Anlässlich ihres ersten Besuches auf dem Gelände des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau dankte der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel dafür, dass Deutschland der Stiftung zur Erhaltung der Gedenkstätt




