Saarbrücker Zeitung: Flüchtlingshilfe-Experte Ruhenstroth-Bauer beklagt mangelndes Spendenaufkommen bei Konflikten abseits der Weltöffentlichkeit
ID: 1781876
Ruhenstroth-Bauer, hat ein mangelndes Spendenaufkommen zur Linderung von
Konflikten beklagt, die aus dem öffentlichen Bewusstsein weitgehend
verschwunden sind. "Viele Flüchtlinge erleben ein Martyrium abseits der
Weltöffentlichkeit", sagte Ruhenstroth-Bauer der "Saarbrücker Zeitung"
(Dienstag-Ausgabe).
Zumeist handele es sich um sehr lang andauernde Konflikte mit enormen
Flüchtlingsbewegungen. Die Hintergründe dafür seien oft komplex, und die
politische Lage vor Ort sei unübersichtlich. " All diese Umstände führen zu
einem Mangel an Hilfsgütern und Spenden für die Menschen vor Ort", erläuterte
der Flüchtlingsexperte.
Als Beispiel nannte er den "vergessenen Bürgerkrieg im Jemen". Dort seien etwa
80 Prozent der Bevölkerung auf Hilfe angewiesen. "Das ist gegenwärtig die größte
humanitäre Krise auf der Welt." Die Hilfe vor Ort sei allerdings "dramatisch
unterfinanziert". Ähnliches gelte auch für die Konflikte im Südsudan, im
Kongo und in Bangladesch. " Dabei kommt es häufig zu einer fatalen
Wechselwirkung verschiedener Fluchtursachen. Im Südsudan ist es die traurige
Kombination aus Krieg und Klimakatastrophe, und im Jemen sind es Krieg und
Seuchen", sagte Ruhenstroth-Bauer.
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/57706/4477357
OTS: Saarbrücker Zeitung
Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.12.2019 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1781876
Anzahl Zeichen: 1737
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin/Saarbrücken.
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 843 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: Flüchtlingshilfe-Experte Ruhenstroth-Bauer beklagt mangelndes Spendenaufkommen bei Konflikten abseits der Weltöffentlichkeit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbr (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sieht wenig Möglichkeiten für eine Verlängerung von Maskenpflicht in Schulen und im Einzelhandel sowie von Zugangsbeschränkungen nach 2G und 3G über den 2. April im Saarland über einen Landtagsbeschluss. Das neue Infektionsschutzgesetz
NRW-Ministerpräsident Wüst sieht "neue Phase der Realpolitik" auch beim Thema Energie / CDU-Politiker will bei Energieversorgung nichts ausschließen und wirbt für mobile LNG-Terminals ...
Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst (CDU), sieht Deutschland durch den russischen Angriff auf die Ukraine "in einer neuen Phase der Realpolitik angekommen". Dies gelte auch für Energiepolitik, sagte Wüst gegenüber der Saarbrücker Zeitung (Montagausgabe). Der
SPD-Vize und Saar-Ministerin Anke Rehlinger und Ehemann Thomas trennen sich ...
Die saarländische SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger und ihr Ehemann Thomas gehen künftig getrennte Wege. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung (Dienstagausgabe). "Wir haben gemeinsam entschieden, uns zu trennen", teilten sie gegenüber der Zeitung mit. Anke und Thomas Rehlinger hat
Weitere Mitteilungen von Saarbr
Zwei Drittel aller Wohnungslosen sind Flüchtlinge ...
Zwei Drittel der Wohnungslosen in Deutschland sind nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe anerkannte Flüchtlinge. Insgesamt seien 2018 rund 678.000 Menschen ohne eigene Unterkunft gewesen, davon 441.000 Menschen anerkannte Geflüchtete, sagte die Geschäftsführerin des Ver
Wohnungslosenhilfe: Mehr Frauen ohne Bleibe und von Gewalt bedroht ...
Immer mehr Frauen in Deutschland haben nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe keine eigene Bleibe und sind in Notunterkünften von Gewalt durch Männer bedroht. "Es ist eine prekäre und gefährliche Situation für Frauen, dass es immer noch Gemeinschaftsunterkünfte
Chefin des Menschenrechtsausschusses nennt Flüchtlingsdebatte "heuchlerisch" ...
Die Vorsitzende des Bundestags-Menschenrechtsausschusses, Gyde Jensen (FDP), hat die Debatte über eine zusätzliche Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge als "heuchlerisch" kritisiert. "Wir dürfen Länder wie Griechenland auch in den Monaten ohne Festtage nicht alleine mit den Her
Linke beklagt fortgesetzten Interpol-Missbrauch ...
Die missbräuchliche Verwendung der internationalen Polizeiorganisation Interpol zu politischen Zwecken durch die Türkei und andere Staaten ist offenbar weiterhin jederzeit möglich. Nach einem Bericht der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag) unter Berufung auf eine Antwort der




