Chinas Sozialkreditsystem und die Folgen für deutsche Firmen / "Plusminus" im Ersten (FOTO)
ID: 1784545

(ots) - Wirtschaftsmagazin "Plusminus" am Mittwoch, Mittwoch, 15.
Januar 2020, 21:45 bis 22:15 Uhr, Das Erste / Moderation: Alev Seker
(Südwestrundfunk)
China ist auf dem Weg zur digitalen Diktatur. Seit diesem Jahr entgeht niemand
mehr der totalen Überwachung. Das sogenannte Sozialkreditsystem bewertet nicht
nur das Verhalten der Bürger*innen, sondern auch von Unternehmen. Zahlungsverzug
bei Rechnungen, juristische Auseinandersetzung und vieles mehr führt zu
Punkteabzug. Auch deutsche Firmen sind betroffen. Für sie steht viel auf dem
Spiel. Denn zu wenig Punkte können sogar zu einem Marktausschluss führen.
China-Experte Sebastian Heilmann, Universität Trier, spricht von einem perfekten
Kontrollinstrument in den Händen der kommunistischen Partei: "Das ist etwas
völlig Neues, ein Regulierungssystem wie es noch nie eines gab." "Plusminus"
begleitet zwei deutsche Unternehmen. Wie bereiten sie sich und ihre
Mitarbeiter*innen in China auf das System vor? Für sie ist der chinesische Markt
wichtig. Aber zu welchem Preis? Das Wirtschaftsmagazin "Plusminus" berichtet am
Mittwoch 15. Januar 2020, 21:45 bis 22:15 Uhr im SWR Fernsehen.
Weiteres Thema der Sendung:
Pelzindustrie - die Geschäfte mit Nerzen in Deutschland gehen weiter 2019
schloss das letzte Unternehmen der Pelzzuchtindustrie in Deutschland. Zu hoch
wurden die Anforderungen an die Tierhaltung, das Geschäft war nicht mehr
rentabel. Stattdessen siedelte sich die Pelzindustrie im benachbarten Ausland
an, vor allem in Dänemark. Dort geht die Zucht weiter - unter den gleichen
erbärmlichen Bedingungen. Allein im vergangenen Jahr sollen dort mehr Nerze
gezüchtet worden sein, als das Land Einwohner hat. Nach Recherchen von
"Plusminus" haben auch in Deutschland Unternehmen neue Möglichkeiten entdeckt,
weiterhin mit den Tieren Geschäfte zu machen. Sie landen in Produkten, in denen
sie die Kund*innen kaum vermuten würden.
Alev Seker neue "Plusminus"-Moderatorin
Alev Seker arbeitet seit 2018 als Reporterin und Redakteurin in der
Hauptabteilung Service. Im vergangenen Jahr moderierte sie einmal im Monat die
"SWR Zeitreise - Nachrichten von damals". Außerdem präsentiert sie im
wöchentlichen Wechsel mit den anderen Nachrichtenmoderatoren*innen die
Fernsehnachrichten "SWR Aktuell Baden Württemberg" um 16, 17 und 18 Uhr. Im
Anschluss an ihr Studium der Kultur- und Medienbildung in Ludwigsburg und
Bangkok war sie zunächst als Reporterin im SWR Studio Heilbronn und dann als
Multimediareporterin im SWR Studio Tübingen im Einsatz. Nach ihrem
journalistischen Volontariat beim SWR arbeitete sie als Chefin vom Dienst bei
DASDING im Hörfunk.
"Plusminus" Seit mehr als 40 Jahren erklärt "Plusminus", das Wirtschaftsmagazin
im Ersten, auf verständliche Weise Zusammenhänge der komplexen Wirtschaftswelt
und gibt den Zuschauern Orientierung. Das Magazin liefert Hintergrundberichte zu
wirtschaftspolitischen und makroökonomischen Themen, deckt mit investigativen
Recherchen Missstände auf, konfrontiert Verantwortliche und stößt öffentliche
Debatten an. "Plusminus" wird im wöchentlichen Wechsel von den
Wirtschaftsredaktionen von BR, HR, MDR, NDR, SR, SWR und WDR verantwortet.
Zitat frei gegen Nennung der Quelle: "Plusminus"/SWR
ARD Mediathek: Abrufbar von 15. Januar 2020 bis 15. Januar 2021 unter
ARDmediathek.de und plusminus.de Fotos unter ARD-foto.de
Informationen, kostenfreies Bildmaterial und weiterführende Links unter:
http://swr.li/ard-plusminus-totale-ueberwachung-in-china
Kontakt Redaktion "Plusminus": 0711 / 929 14450, plusminus@SWR.de Pressekontakt:
Katja Matschinski, 0711 929 11063, katja.matschinski@SWR.de
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/75892/4490696
OTS: SWR - Das Erste
Original-Content von: SWR - Das Erste, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.01.2020 - 14:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1784545
Anzahl Zeichen: 4243
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 369 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Chinas Sozialkreditsystem und die Folgen für deutsche Firmen / "Plusminus" im Ersten (FOTO)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SWR - Das Erste (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Interne EU-Papiere: Waffenschmuggel aus ukrainischen Kriegsgebieten hat 2022 "bereits begonnen" / ARD Politikmagazin heute, 21:45 Uhr, im Ersten Mainz. Angesichts des Ukraine-Kriegs fordert Konstantin von Notz, Sicherheitsexperte der Grünen im Bundestag, ein EU-weites Waffenregister und
"Report Mainz" am Di., 9. Juni 2026, 21:45 Uhr im Ersten - Voraussichtliche Themen ...
Themen in "Report Mainz" Dienstag, 9. Juni 2026, 21:45 Uhr im Ersten / Moderation: Nadia Kailouli "Report Mainz" bringt am Dienstag, 9. Juni 2026, um 21:45 Uhr im Ersten voraussichtlich folgende Beiträge: - Warten auf den Notarzt - Bürokratie statt schneller Hilfe - Smart G
"Mexiko: WM im Schatten der Kartelle" ...
45-minütiger Dokumentarfilm über das größte Sportereignis der Welt und ein Land im Spannungsfeld von Fußball und Gewalt / Ausstrahlung am 5. Juni um 23 Uhr im Ersten und ab 3. Juni in der ARD Mediathek Für die einen ist sie ein Fest des Fußballs, das Menschen weltweit verbindet, für andere
Weitere Mitteilungen von SWR - Das Erste
Gauland: Bundesregierung hat beim Thema Abschiebungen Glaubwürdigkeit verloren ...
Die Zahl der Abschiebungen von Ausländern aus Deutschland ist 2019 erneut gesunken. Dazu teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit: "Der erneute Rückgang der Abschiebezahlen ist ein deutliches Zeichen dafür, dass in Deutschland die Anti-Abschie
Gauland: Ein Anwerbeabkommen für Geringqualifizierte aus dem Ausland ist unnötig ...
Zum geplanten Anwerbeabkommen für Geringqualifizierte der Bundesregierung erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland: "Ein Anwerbeabkommen für Geringqualifizierte aus dem Ausland ist unnötig und würde mehr Probleme schaffen als es lösen würde.
Arbeiten zum Hungerlohn: "ZDFzoom"über Jobs für wenig Geld (FOTO) ...
Der Arbeitsmarkt in Deutschland boomt, doch vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren nicht alle: Immer mehr Menschen arbeiten zu Niedriglöhnen. Trotz Vollzeitjob verdienen sie oft weniger als 2000 Euro brutto im Monat. Obwohl sie hart arbeiten, können sie davon ihr Leben kaum bestreiten. Am
SPD-Landesfraktionschef Kutschaty sieht Potenzial für sozialliberale Neuauflage in NRW ...
SPD-Landesfraktionschef Thomas Kutschaty wirbt um die FDP in Nordrhein-Westfalen. "Warum nicht auch über eine sozialliberale Renaissance nachdenken? Das könnte großes Potenzial entwickeln", sagte der Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag im Interview mit der in Düsseldorf ersch




