Gauland: Lehren aus dem Impf-Chaos - handlungsfähige Nationalstaaten sind die besseren Krisenmanager
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"Da mögen Jens Spahn und die Bundesregierung sich noch so sehr winden und Frau von der Leyen verzweifelt versuchen, die Schuld für das Versagen der EU-Kommission bei der Impfstoffbeschaffung auf die Hersteller abzuwälzen: Das in Deutschland herrschende Impf-Chaos belegt einmal mehr, dass supranationale Zusammenschlüsse eben nicht die besseren Krisenmanager als der einzelne Nationalstaat sind.
Um das zu erkennen, genügt ein kurzer Blick auf die Statistik: Nationalstaaten, die frühzeitig und entschlossen gehandelt haben wie Israel, Großbritannien oder die USA, machen bei ihren Impfkampagnen mit Siebenmeilenstiefeln rasante Fortschritte. Deutschland, dessen Regierung wieder mal die Verantwortung für das Wohl der eigenen Bürger an der Garderobe der EU-Bürokratie abgegeben hat, kriecht im Schneckentempo auf einem Schlusslichtplatz hinterher. Dabei wurde der Impfstoff, der als erster zur Verfügung stand, in Deutschland entwickelt und mit deutschen Steuergeldern reichlich gefördert.
In ihrer ideologischen Fixierung auf sogenannte 'europäische Lösungen' hat die Bundesregierung den Impfbeginn verschleppt, obwohl sehr viele Menschen auf ein Impfangebot warten, und dem eigenen Land und seinen Bürgern ohne Not schwere Nachteile zugefügt. Es ist in jeder Hinsicht arrogant und unangemessen, dieses eklatante Versagen auch noch mit törichten Schlagwörtern zu beschönigen und die Aufgabe, die zu erfüllen diese Regierung versäumt hat, als 'Impfnationalismus' abzutun."
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Datum: 28.01.2021 - 18:02 Uhr
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