Mitteldeutsche Zeitung zu Italien

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(ots) -

Dennoch hinterlässt die Wiederwahl Mattarellas einen schalen Nachgeschmack. Dass das Parlament nicht fähig war, sich auf eine Alternative zu einigen, ist ein Armutszeugnis - umso mehr, als ausreichend geeignete Persönlichkeiten zur Auswahl standen. Angefangen bei Draghi selber - aber mit Justizministerin Marta Cartabia und der Spitzendiplomatin Elisabetta Belloni gab es auch zwei hervorragend qualifizierte Frauen. Man wird den Verdacht nicht los, dass einige Platzhirsche im Parlament die Lösung mit Mattarella in erster Linie deshalb erzwangen, um nicht erstmals eine Frau an die Staatsspitze wählen zu müssen.

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Datum: 30.01.2022 - 18:35 Uhr
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