WAZ: Städte und Gemeinden warnen: Ohne Planer können wir keine Radwege bauen
ID: 1959521
Der Städte- und Gemeindebund NRW fordert die Landesregierung auf, sie besser als bisher beim Planen und Bauen von Radwegen zu unterstützen. "Was den Kommunen erhebliche Sorgen macht, ist der eklatante Mangel an Fachkräften", sagte Verbandspräsident Eckhard Ruthemeyer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Donnerstagsausgaben) kurz vor dem Beginn eines Fahrrad-Kongresses von rund 100 fahrradfreundlichen Kommunen in Nordrhein-Westfalen.
Um die vielen benötigten Radwege zu realisieren, soll das Land NRW einen "Planerpool" aufbauen, von dem vor allem kleinere Kommunen profitieren könnten, forderte Ruthemeyer weiter. "Hier wäre mehr Unterstützung durch das Land ein großer Gewinn für die Mobilitätswende."
Das im neuen Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz formulierte Ziel, in NRW den Radanteil im Verkehr von elf auf 25 Prozent zu erhöhen, sei "ausgesprochen ehrgeizig" und werde den Städten "viel abverlangen". Die Kommunen seien "dauerhaft auf finanzielle und personelle Unterstützung angewiesen", warnte der Kommunalverband. "Wir warten händeringend darauf, dass das Land den Kommunen den Aktionsplan an die Hand gibt, den es im vergangenen Jahr angekündigt hat." Dieser Plan solle das Fahrradgesetz für die Planer konkret machen. "Da ist das Land bedauerlicherweise im Verzug", erklärte der Städte- und Gemeindebund.
Viele Fragen rund um den Radwegebau seien noch offen in NRW und die Aufgabe sehr ambitioniert: Lokale Radwege sollten am Ende zu einem überregionalen Netz zusammenwachsen und das Pendeln mit dem E-Bike über längere Strecken ermöglichen. Dafür werde ein durchgehendes Radwegenetz benötigt. "Da fehlt es bisher an Koordination", kritisierte Ruthemeyer. "Auch die Schnittstellen zu Bus und Bahn müssen wir im Blick behalten. Bei den hochwertigen E-Bikes geht es nicht zuletzt um sichere Parkmöglichkeiten."
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.02.2022 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1959521
Anzahl Zeichen: 2195
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 488 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Städte und Gemeinden warnen: Ohne Planer können wir keine Radwege bauen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
"nd.DerTag": Den Hauptjob erledigte die Inflation - Kommentar zu den erneuten Verlusten bei den Reallöhnen ...
"Make the rich pay for Covid-19" - Lasst die Reichen für Covid-19 zahlen - war eine Forderung, die vor zwei Jahren laut geworden war. Nun zeigt sich, dass sie nicht erfüllt wurde. Wie bei anderen Krisen zuvor wurden die Kosten auch bei der Coronakrise auf die arbeitende Bevölkerung ab
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zuÖffnungen ...
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Öffnungen Es mutet noch ein bisschen gespenstisch an: Die Ministerpräsidenten-Konferenz beschließt weitgehende Öffnungen. Und das, während die Corona-Inzidenz noch immer über 1400 liegt. Aber nun ist klar, dass die Omikron-Variante weder unsere Intensiv
"Spaziergänge": Land zählt bisher 2.300 Corona-Demos in NRW ...
Seit Wochen berichten Ordnungsämter und die Polizei bei sogenannten "Corona-Spaziergängen" in NRW von zahlreichen Verstößen gegen das Waffengesetz und die Maskenpflicht oder schreiben Anzeigen wegen Beleidigungen und körperlichen Angriffen gegenüber Beamten oder Gegendemonstranten.
Beatrix von Storch/Alexander Wolf: "Rot-Grün bricht Tabu mit türkischen Nationalisten und Islamisten in der Hamburger Jugendhilfe" (FOTO) ...
Nach dem Willen des rot-grünen Hamburger Senats sollen Funktionäre der Islamverbände Ditib und Schura "bei der Jugendhilfe mitreden". Ditib ist sehr eng an Erdogans Türkei angebunden, zur Schura gehört das islamistische, Iran-loyale Islamische Zentrum Hamburg. Der rot-grüne Senat w




