WAZ: Schnäppchen ohne Ende. Kommentar von Matthias Korfmann
ID: 590791
Spanier, Franzosen und Italiener haben die Investoren von
Outlet-Centern großzügig ins Land gelassen. In Großbritannien gibt es
schon rund 40 dieser Schnäppchen-Dörfer. Die Niederländer und Belgier
setzen sie uns sozusagen vor die Nase.
Ist das schlimm? Eigentlich nicht. Millionen NRW-Bürger haben Spaß
daran. Ganze Familien und Nachbarschaften "reisen" zum Einkauf hinter
die Grenze. Sie finden preiswerte Klamotten und machen sich einen
netten Tag.
Das Ruhrgebiet sieht sich dennoch herausgefordert. Zwei, drei oder
gar vier neue Outlet-Center in seiner Umgebung verträgt das Revier,
vertragen die Innenstädte nicht. Dortmund, Essen, Bochum und die
anderen sind gut beraten, gemeinsam ihre Interessen durchzusetzen.
Bisher lockt zum Beispiel die Dortmunder City Kunden aus Unna, Werl
und Soest an. Was wäre, wenn ein Einkaufszentrum in Werl die
Dortmunder in Scharen aufs Land lockte? Man darf das durchaus als
Angriff von außen verstehen.
Zwei, drei, vier große neue Outlet-Center würden nicht nur den
Ruhrgebiets-Städten hart zusetzen, sondern die Zentren würden sich
gegenseitig kannibalisieren. Zu viele Schnäppchen-Märkte sind nicht
gut. Das wissen inzwischen auch die Briten.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.03.2012 - 19:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 590791
Anzahl Zeichen: 1576
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 379 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Schnäppchen ohne Ende. Kommentar von Matthias Korfmann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Westdeutsche Zeitung: Steuern für freiwillige Soldaten und "Bufdis" sind kein Skandal - Die Bundeswehr muss anders punkten Ein Kommentar von Lothar Leuschen ...
Öffentliche Aufregung funktioniert im Prinzip immer nach demselben Schema. Irgendwer sagt etwas, und ehe er seinen Gedanken zu Ende ausgeführt hat, hagelt es aus allen Ecken "Nein", "geht nicht" oder allenfalls noch "ja, aber nicht bei uns". So ergeht es auch Wolfg
Neue Westfälische (Bielefeld): NRW-Gericht bestätigt Streikverbot für Beamte Die Uhr tickt MATTHIAS BUNGEROTH ...
Bislang sind die Gerichte in Deutschland in ihrer übergroßen Mehrzahl ebenso eindeutig wie kompromisslos: Ein Streikrecht für Beamte, das geht nicht, sagen sie. Doch wenn nicht alles täuscht, dann tickt auch in diesem wichtigen tarifpolitischen Feld die Uhr. Denn längst ist die Realität im
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTARE Finanzreserven der Krankenversicherung Geld zurück - und zwar sofort PETER STUCKHARD ...
Die Diskussion, die derzeit um die Überschüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung geführt wird, ist Ergebnis der wettbewerbsfeindlichen und kurzsichtigen Gesundheitspolitik auf dem Rücken der Beitragszahler. Die ist wettbewerbsfeindlich, weil sie den selbstverwalteten Krankenkassen die B
Berliner Zeitung: Kommentar zum Alleingang des Berliner SPD Fraktionschefs Saleh in der Mindestlohnfrage ...
Ohne Not hat Saleh einen Beschluss herbeigeführt, der keinen Bestand haben wird und nichts als Ärger macht. Hätte das Ganze in einem SPD-Kreisverband stattgefunden oder wäre er Chef der opponierenden Linkspartei, könnte man ihm sogar zustimmen. Saleh führt jedoch die größte Regierungsfr




