WAZ: Der Fußball, die Schule und wir. Kommentar von Birgitta Stauber-Klein
ID: 667860
entscheiden. Wie sie die beweglichen Ferientage verteilen zum
Beispiel. Manche nehmen dann auf Karneval-Fans Rücksicht, andere auf
Skifahrer-Familien oder Holland-Kurzurlauber. Hinzu kommen noch
pädagogische Tage, Lehrerausflüge oder gar Schulübernachtungen mit
anschließendem Unterrichtsausfall. Was erst einmal toll klingt,
rüttelt den durchorganisierten Alltag vieler Familien durcheinander -
vor allem, wenn sie mehrere Kinder haben, die auch noch
unterschiedliche Schulen besuchen. Und nun dürfen Schulen auch noch
das kollektive Ausschlafen nach den Deutschland-Spielen erlauben,
indem sie einfach den Unterricht später beginnen lassen. Selbst wenn
sie eine Betreuung garantieren, erhöht das den Druck, mal wieder frei
zu nehmen. Aus gestresster Eltern-Sicht gesprochen: Sie sollten es
nach diesem Frühsommer mit den nahezu wöchentlichen Brückentagen
lassen. Ansonsten wird die Nachsicht in den Betrieben mit Eltern arg
strapaziert. Wenn die Kinder gucken wollen - sollen sie doch. Dann
sind sie eben müde am nächsten Tag. Sollte Deutschland am Donnerstag
gewinnen und am Sonntag gar Europameister werden, ist das bei aller
Freude auch egal. Wenn nicht, müssen sie den Katzenjammer ertragen.
Wie alle anderen auch.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.06.2012 - 19:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 667860
Anzahl Zeichen: 1577
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 268 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Der Fußball, die Schule und wir. Kommentar von Birgitta Stauber-Klein"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) zu Telefonabhörungen: ...
Kriminelle nutzen mittlerweile oft mehrere Handys. Nur logisch also, dass die Zahl der abgehörten Telefone gewachsen ist. Ein Grund zu gesteigerter Sorge ist diese Entwicklung demnach nicht. Kritiker sollten ihr Augenmerk daher lieber auf einen anderen Bereich der Überwachung richten: den der
DER STANDARD-Kommentar: "Mehr Licht ins Gestrüpp" von Alexandra Föderl-Schmid ...
Sapere aude! Wage es, zu denken - so lautet der Wahlspruch der Aufklärung, vorgegeben von Immanuel Kant. Dem folgend bringt das Transparenzpaket zwar mehr Licht ins Gestrüpp der Parteienfinanzierung. Aber es reicht nicht. Dass es diese Neuregelung gibt, ist ein Fortschritt. Die Grünen haben im Zu
Mayer: Chemische Drogen sind zunehmende Gefahr ...
Heute wurde der Weltdrogenbericht für das Jahr 2012 vorgestellt. Dazu erklärt der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer: "Der gefährliche Konsum von Rausch und Suchtmitteln hat insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungslän
WAZ: NRW-Ministerin: Nach deutschen Spielen späterer Schulbeginn möglich ...
Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft können bis nachts halb zwölf dauern - zu spät für viele der 2,7 Millionen Schüler in NRW, von denen viele am nächsten Morgen übermüdet in den Klassen sitzen. Das Schulministerium in Düsseldorf erlaubt deshalb, den Unterrichtsbeginn am Tag dan




