WAZ: So ist Demokratie. Kommentar von Matthias Korfmann
ID: 706211
Qual. Schon wieder Plakate an den Straßen, schon wieder Wahlkämpfer
in Fußgängerzonen, schon wieder ein Urnengang. Während sich der Rest
der Republik über die nächste Bundestagswahl Gedanken macht,
schließen die Dortmunder gerade das letzte Kapitel der Kommunalwahl
vom Herbst 2009. Absurdistan liegt mitten in Westfalen. Der frühere
Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer (SPD) hinterließ seiner Stadt
und seiner Partei einen politischen Trümmerhaufen. Seine
Haushaltslüge führte schließlich sogar dazu, dass ein einzelner
"Beauftragter" den Rat der Stadt Dortmund ersetzen musste. Der Mann
ist zwar über jeden Zweifel erhaben, aber so richtig
waschecht-demokratisch ging es in Dortmund mit dieser Notlösung nicht
mehr zu. Warum also schon wieder wählen? Weil diese Wahl die Stadt
endlich wieder in die Normalität zurückführt. Weil es katastrophaler
wäre, wenn die Haushaltslüge ohne Folgen und Wiederholungswahlen
ausgeblieben wären. Und weil Demokratie, wenn man sie ernst nimmt,
uns eben manchmal Umwege abverlangt. Wer nun jammert, der sollte sich
klarmachen: Wählen können ist grundsätzlich besser als keine Wahl zu
haben. Die nächste Kommunalwahl steht 2014 an. Für Dortmunder reine
Routine.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.08.2012 - 19:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 706211
Anzahl Zeichen: 1556
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 192 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: So ist Demokratie. Kommentar von Matthias Korfmann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Neonazis in der Nachbarschaft. Kommentar von Tobias Blasius ...
Rein statistisch ist in diesem Jahr bereits an fast jedem zweiten Tag irgendwo in Nordrhein-Westfalen jemand Opfer rechtsextremer Gewalt geworden. Doch im öffentlichen Bewusstsein spielen die unseligen Umtriebe der Neonazi-Kameradschaften noch immer allenfalls eine untergeordnete Rolle. Selbst d
Neues Deutschland: Respekt - Kommentar zum erneuten Versuch, Sinti und Roma zur Minderheit zu erklären ...
Es ist leicht, eilige Distanzierung zu üben, wenn es um den Schrecken von Rostock-Lichtenhagen vor 20 Jahren geht. Es ist nicht leicht, Sinti und Roma in Deutschland den Status einer nationalen Minderheit zu verleihen. Zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben? Es waren gerade Sinti und R
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu den gestiegenen Staatseinnahmen ...
Was für eine Nachricht: Der Staat hat im ersten Halbjahr einen Überschuss von über acht Milliarden Euro eingefahren. Doch auf den zweiten Blick sieht das Ganze schon nicht mehr so großartig aus. Denn die Sozialkassen waren es, die dafür gesorgt haben. Wenn die Arbeitslosigkeit sinkt, zahlen
DER STANDARD-Kommentar "Die vernachlässigte Generation" von Lisa Nimmervoll ...
Oft sagt ein Bild mehr, als viele noch so gut gemeinte Worte es vermögen: Wenn beim Forum Alpbach zum Thema "Erwartungen - die Zukunft der Jugend" auf dem "Perspektiven"-Podium nur vier Männer in Ministerrang und gesetztem Alter von 51, 56, 60 und 63 Jahren aufgeboten werden, d




