Allg. Zeitung Mainz: Genug gestritten / Kommentar zum Flughafen Hahn
ID: 733666
Nürburgring verglichen. Doch der Vergleich hinkt. Zwar handelt es
sich bei beiden Projekten um Infrastrukturmaßnahmen. Und bei beiden
Projekten schaut Rheinland-Pfalz mit bangen Blicken nach Brüssel, wie
es denn nun weitergehen soll. Doch das war es mit den
Gemeinsamkeiten. Kerngeschäft am Nürburgring ist der Motorsport. Und
ob die Investition in Achterbahn, Disko und Action-Museum sinnvolle
Fördermaßnahmen waren, ist mittlerweile durch den Gang der
Ereignisse beantwortet. Am Ring ist so ziemlich alles schief
gegangen, was schief gehen konnte. Am Flughafen Hahn hingegen geht es
nicht um Freizeit und Sport, sondern das Thema Mobilität. Experten
betonen, dass das Engagement des Landes Rheinland-Pfalz hier bislang
goldrichtig war. Doch der Hunsrück-Airport steht am Scheideweg. Es
rächt sich, dass man sich in Abhängigkeit von einer Airline begeben
hat. Im Frachtgeschäft haben sich die Verantwortlichen in Mainz wohl
zu viel erhofft. Größter Nachteil des Hahn ist und bleibt der
Standort, auch wenn die Straßen in den Hunsrück ausgebaut worden
sind. Bloße Lippenbekenntnisse von SPD und Grünen reichen nicht mehr.
Rot-Grün muss ein Gesamtkonzept für den Hahn vorlegen und erklären,
wie der Airport in eine erfolgreiche Zukunft geführt werden soll,
damit die Jobs gesichert werden können. Dazu allerdings müssen die
Parteien in Rheinland-Pfalz den Streit einstellen und gemeinsam an
Lösungen arbeiten. Für die designierte Ministerpräsidentin Malu
Dreyer dürfte das eine große Baustelle werden. Es wird nicht reichen,
wenn sie erklärt, sie hätte sich bei diesem Projekt mehr
Bürgerbeteiligung gewünscht.
Pressekontakt:
Allgemeine Zeitung Mainz
Florian Giezewski
Regionalmanager
Telefon: 06131/485817
desk-zentral@vrm.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.10.2012 - 19:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 733666
Anzahl Zeichen: 2019
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Mainz
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 195 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Allg. Zeitung Mainz: Genug gestritten / Kommentar zum Flughafen Hahn"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Allgemeine Zeitung Mainz (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte hält einen Austritt der FDP aus der Berliner Ampelkoalition für möglich. "Die Ergebnisse der FDP bei den vergangenen Landtagswahlen befinden sich im kaum noch messbaren Bereich", sagt Korte im neuen Podcast der VRM "Korte &
Es bleibt ein Störgefühl / Kommentar von Jens Kleindienst zum Karlsruher AfD-Urteil ...
Als demokratisch gewählter Vertretung des Volkes kommt dem Bundestag "bei der Gestaltung seiner inneren Organisation und des Geschäftsgangs ein weiter Spielraum zu". So hat es das Bundesverfassungsgericht jetzt bekräftigt - und sich damit selbst große Zurückhaltung auferlegt. Einzige
Wir brauchen eine Vision für unser Land / Kommentar von Dennis Rink zum Zustand Deutschlands ...
Wohin führt unsere Reise? Befindet sich Deutschland wirklich im Sinkflug? Und was bedeutet das für uns? Umfragen bestätigen regelmäßig, dass wir Deutsche uns diese Frage immer häufiger stellen - und dass wir Sorgen haben. Können wir hier noch sicher leben? Bleibt die Demokratie die sattelfest
Weitere Mitteilungen von Allgemeine Zeitung Mainz
Neues Deutschland: SPD-Kandidat Steinbrück: Genosse der Bosse ...
Das einstimmige Votum des SPD-Vorstands für Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten ist bemerkenswert. Keine Gegenstimme, nicht einmal eine Enthaltung gab es in dem 35-köpfigen Gremium. Die Parteilinke hat die Zumutung Steinbrück geschluckt. Das zeigt, dass die Kräfte in der SPD, die für ein
Höhn (Grüne): Steinbrück ernsthafteste Gefahr für Merkel/ In möglicher Koalition unsere Positionen einbringen und auch durchsetzen ...
Bonn/Düsseldorf, 1. Oktober 2012 - Grünen-Fraktionsvize Bärbel Höhn hat noch einmal bekräftigt, dass SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nicht ihr Wunschkandidat sei, es mit ihm aber "gut gehen" könne. "Insbesondere, weil er derjenige von den drei Kandidaten ist, der die e
General-Anzeiger: dbb-Vize Dauderstädt: Wir brauchen Familienpflegezeit auch für Beamte ...
Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS), Klaus Dauderstädt, hat die Übernahme der neuen Familienpflegezeit in das Beamtenrecht gefordert. Anlässlich des 1. Demografiegipfels, zu dem die Bundesregierung an diesem Donnerstag einlädt, rief Dauderstädt die öffentlichen A
Neues Deutschland: Riexinger sieht Steinbrücks Nominierung als Offenbarungseid für SPD-Linke ...
Der Vorsitzender Linkspartei,Bernd Riexinger, sieht in der Nominierung von Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat der SPD einen Offenbarungseid der SPD-Linken. Dennoch halte die Linke ihr Angebot zur Kooperation unter bestimmten Bedingungen mit der SPD aufrecht. Auf die Frage, ob nicht eine Absage




