WAZ: Schneider: Geplante Strafbarkeit allein gewerbsmäßiger Sterbehilfe reicht nicht
ID: 794374
Sterbehilfe reicht der evangelischen Kirche nicht aus. Jemandem zum
Sterben zu verhelfen, "darf kein Geschäftsmodell sein", sagte der
Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche, Präses Nikolaus Schneider,
der Neuen Rhein Zeitung (Freitagsausgabe).
Die nach dem Gesetzentwurf von Justizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) nicht verbotene, aber organisierte
Sterbehilfe ohne Gewinnerzielungsabsicht sehe er "kritisch".
Schneider: "Das ist ein derart intimer Bereich, der gehört in die
Familie, in enge Freundschaften oder eine andere sehr vertrauensvolle
Beziehung - aber nicht in eine anonyme Organisation."
Werde die organisierte Sterbehilfe nicht auch verboten, besteht
nach seinen Worten die Gefahr, "dass die Grenzen zur gewerbsmäßigen
Sterbehilfe verschwimmen". Schneider: "Was passiert zum Beispiel,
wenn sich ein Verein Unkosten erstatten lässt?"
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.01.2013 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 794374
Anzahl Zeichen: 1217
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 199 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Schneider: Geplante Strafbarkeit allein gewerbsmäßiger Sterbehilfe reicht nicht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Neue Presse Hannover: FDP muss mehr aus sich machen Interview mit CDU-Generalsekretär Gröhe ...
HANNOVER. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sorgt sich um die in der Wählergunst weiter abgestürzte FDP und mahnt den Koalitionspartner, mehr aus seinen Erfolgen in der Regierung zu machen. "Die FDP hat sich in den letzten Wochen zu stark mit sich selbst beschäftigt", sagte Gröhe
WAZ: CDU will strengeres Sterbehilfe-Gesetz ...
Die CDU will das geplante Verbot der gewerbsmäßigen Sterbehilfe strenger fassen. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) ist nach eigenen Worten "mit dem Herzen auf der Seite derjenigen, die das Gesetz weiter eingrenzen wollen". Eine Debatte darüber sei "notwendig" und
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Stopp der Missbrauchsstudie: "Barmherzig ans Ziel" ...
Wer an Seele und Körper verletzt wird, ohne sich wehren zu können oder zu dürfen, dem bleiben ein Leben lang Narben. Insofern wird es für die Opfer von Missbrauch und Gewalt den Punkt nie geben, an dem sie sagen können: "Ja, es ist alles getan, damit ich wieder uneingeschränkt in Frie
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zum Bayern-Trend: "Große Nervosität vor bayerischer Schicksalswahl" ...
Halbzeit im Klausurenmarathon der bayerischen Parteien zum Jahresauftakt - und es zeichnet sich deutlich ab, wie heftig in den nächsten acht Monaten um die politische Macht im Freistaat gerungen werden wird. Aller gespielter Siegessicherheit zum Trotz, herrscht quer über Parteigrenzen hinweg ho




