Petra Sitte: Ministerin Schavan hat ein Glaubwürdigkeitsproblem
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"Wenn die erhobenen Vorwürfe in einem Aberkennungsverfahren
bestätigt werden, wird Frau Schavan selbst die Konsequenzen ziehen.
Ihre Glaubwürdigkeit und Handlungsfähigkeit im Amt der Ministerin für
Bildung und Forschung wären dann nicht mehr gegeben", erklärt Petra
Sitte, forschungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE,
anlässlich des heute Abend eröffneten Verfahrens auf Aberkennung des
Doktortitels von Ministerin Annette Schavan. Sitte weiter:
"Die Einmischung der Wissenschaftsorganisationen in diesem
Verfahren hat der Ministerin eher geschadet als genützt. Angesichts
des schwelenden Konflikts zwischen Universitäten und
Forschungsorganisationen um die Führungsrolle in der deutschen
Wissenschaftslandschaft kann der Einmischung schnell politischer
Opportunismus unterstellt werden.
Der Eindruck, in diesem Verfahren werde anders gehandelt als bei
weniger prominenten Fällen, muss auf jeden Fall vermieden werden. Ich
habe Respekt vor den Beteiligten an der Universität Düsseldorf, die
sich politischem Druck nicht beugen und ihre Verantwortung für die
Wissenschaft wahrnehmen."
Pressekontakt:
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 22.01.2013 - 23:27 Uhr
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