Stuttgarter Zeitung: Stickelberger doch offen für Konsequenzen aus Fall Mollath
ID: 914689
Stickelberger (SPD) ist nach einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung"
(Mittwochausgabe) nun doch offen für eine Reform der
Strafrechtsregeln zur Unterbringung in der Psychiatrie. Nach Angaben
seiner Sprecherin begrüßt Stickelberger eine Initiative von
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP),
Konsequenzen aus dem bayerischen Fall Gustl Mollath zu ziehen. Da die
Unterbringung ein massiver Eingriff in Freiheitsrechte sei, sei "jede
gesetzliche Verbesserung und Klarstellung positiv zu bewerten", ließ
der Minister mitteilen. Die Vorschläge des Bundes seien nach einer
ersten Prüfung "durchaus diskussionswürdig". Noch vor kurzem hatte
Stickelberger betont, der Fall Mollath sei kein Grund für eine Reform
des Paragrafen 63 des Strafgesetzbuchs, in dem die Unterbringung in
der Psychiatrie geregelt ist.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.07.2013 - 05:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 914689
Anzahl Zeichen: 1211
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Bundesregierung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 241 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Stickelberger doch offen für Konsequenzen aus Fall Mollath"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Stuttgarter Zeitung: De Maizière denkt nicht an Rückzug ...
Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat sein Interesse an einem langfristigen Verbleib im Amt bekundet. Er habe in seiner politischen Laufbahn häufig sein Ministeramt wechseln müssen, oft ohne die Früchte der von ihm angestoßenen Reformen einsammeln zu können, sagte de Maizière der &
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Rentenversicherung/Reha ...
Sie hat schon begonnen - die von Union und SPD gemeinsam beschlossene Rente mit 67. Weil die Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 in Stufen abläuft, müssen viele Arbeitnehmer schon jetzt länger im Erwerbsleben bleiben. Man kann deshalb nur froh sein, dass die Rentenversicherung die Zahl de
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu De Maiziere/Euro Hawk/Drohnen ...
Schon am Anfang des Beschaffungsvorhabens war klar, dass die Zulassung des Euro Hawk schwierig werden würde. An der Spitze des Verteidigungsministeriums war man sich damals bewusst, dass man ein strategisch hochwichtiges und technisch riskantes Projekt startete. Mit entsprechender Aufmerksamkeit
Stuttgarter Zeitung: Kolonialer Status: Kommentar zu Merkel/Prism ...
Das Nichtwissen der Bundesregierung und die widersprüchlichen Darstellungen, die BND und Verteidigungsministerium zum Thema Prism geben, sind ein Menetekel. Mehr als zwanzig Jahre nach Erlangung der vollen staatlichen Souveränität ist das Verhältnis der Bundesrepublik zu den USA auf dem Felde




