Auftragseinbruch im Maschinenbau zwingt zu drittem Konjunkturpaket
ID: 92652
Auftragseinbruch im Maschinenbau zwingt zu drittem Konjunkturpaket
"Jetzt haben wir schwarz auf weiß, was wir befürchtet haben: die bisherigen Konjunkturmaßnahmen der Bundesregierung reichen bei weitem nicht aus und drohen zu verpuffen", konstatiert Herbert Schui angesichts des massiven Auftragseinbruchs im Maschinen- und Anlagebau. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE fordert ein drittes Konjunkturpaket: "Alle bisherigen Prognosen sind nun Makulatur. Die Forschungsinstitute erwarteten für 2010 eine Zunahme der Anlageinvestitionen um 0,4 Prozent. Davon kann keine Rede mehr sein. Auch die Aussichten, in diesem Jahr bei einer Schrumpfung von maximal sechs Prozent zu landen, sind eher lausig. Es gibt keinen Grund mehr, weiter abzuwarten. Der drastische Auftragseinbruch zwingt zu einem dritten Konjunkturpaket. Notwendig sind zusätzliche öffentliche Ausgaben im Umfang von mindestens 100 Milliarden Euro, denn im Gegensatz zu Steuergeschenken an Unternehmen sind diese nachfragewirksam. Finanziert werden sollte ein solches Paket weitgehend durch Einführung einer Millionärsteuer in Höhe von fünf Prozent auf Vermögen über einer Million Euro. Dadurch können mindestens 80 Milliarden Euro jährlich eingenommen werden."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 28.05.2009 - 15:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 92652
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 369 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Auftragseinbruch im Maschinenbau zwingt zu drittem Konjunkturpaket"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Höhere Entschädigung für unschuldig Inhaftierte ...
Anlaesslich der 2./3. Lesung des Bundesratsentwurfs eines Zweiten Gesetzes zur Aenderung des Gesetzes ueber die Entschaedigung fuer Strafverfolgungsmassnahmen erklaeren der rechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Stuenker und der zustaendige Berichterstatter Matthias Miersch: We
Monika Knoche zur Heroinsubstitution (Diamorphin) ...
i 2009 In der heutigen Debatte über den Gesetzesentwurf zur Heroin-Abgabe für Schwerstabhängige wird Monika Knoche, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE und drogenpolitische Sprecherin, unter anderem erklären: Die Fraktion DIE LINKE hat 2006 den ersten gemeinsamen Gesetzesentwurf,
Kurzarbeit allein greift zu kurz ...
28. Mai 2009 Dietmar Bartsch Die Bundesagentur für Arbeit hat heute die Arbeitsmarktdaten für Mai veröffentlicht. Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch: Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt war geringer als im Vorjahr. Völlig untypisch für einen Mai ist die Arbeitslosenz
Regierung bei Opel in der Sackgasse gelandet ...
"Der Versuch der Bundesregierung, Opel mit einer Menage á trois zu retten, ist in der Sackgasse gelandet. Statt mit ausgestrecktem Zeigefinger auf GM und die USA zu zeigen, sollte sich Bundesinsolvenzminister zu Guttenberg lieber an die eigene Nase fassen", kritisiert der stellvertretende




