Mitteldeutsche Zeitung: CDU-Minister kritisiert Syrer-Clan in Naumburg: "Integrationsverweigerung, gepaart mit Testosteron"
ID: 1490564
(Burgenlandkreis) zuerst zwei Beamte eingeschüchtert und anschließend
auf dem Polizeirevier randaliert haben soll, ist laut
Innenministerium schon häufiger durch kriminelle Handlungen
aufgefallen. "Das ist eine Mischung aus Straftaten von erheblichem
Umfang und Integrationsverweigerung, gepaart mit Testosteron", sagte
Minister Holger Stahlknecht(CDU) der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Ahmed A., der als
Haupttatverdächtiger vom Wochenende gilt, habe bereits eine
Jugendfreiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung bekommen. "Dafür
muss man schon einiges anstellen", so Stahlknecht. Darauf
angesprochen räumte A. die Strafe gegenüber der Zeitung ein. "Dabei
handelt es sich um einen Silvester-Vorfall aus dem Jahr 2015",
erklärt der 21-Jährige. Er habe damals einen Böller gezündet, der
wohl aus Tschechien kam. "Das wurde als Sprengstoffdelikt ausgelegt",
sagt A. Nach seinen Angaben kam aber niemand zu Schaden und es sei
auch nichts zerstört worden. Laut Innenministerium sind auch mehrere
der fünf Brüder von A. schon polizeilich aufgefallen. Einer wurde
vom Landgericht Halle aufgrund eines Drogendeliktes zu einer
Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Andere Brüder seien wegen
kleinerer Delikte aufgefallen. Innenminister Stahlknecht wiederholte
auch den Eindruck, dass die syrische Familie in Naumburg eine
"Parallelgesellschaft" etabliert habe. Ihre Mitglieder würden brutal
und einschüchternd auftreten. Dass Ahmed A. sich für die Vorfälle vom
Wochenende entschuldigte, entspreche dem Kulturverständnis der
Familie: "Die treten gegen ein Polizeiauto und begehen
Körperverletzung, kommen am nächsten Tag, um sich zu entschuldigen
und verstehen nicht, warum wir trotzdem gegen sie ermitteln." Landrat
Götz Ulrich (CDU) kündigte ein koordiniertes Behördenvorgehen durch
eine Arbeitsgruppe von Polizei, Stadt- und Kreisverwaltung an. "Wir
haben konkrete Maßnahmen im Visier, die ich jedoch nicht öffentlich
darlegen möchte", so Ulrich. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass
"mafiöse Strukturen" entstünden, "die wie eine Krake um sich
greifen".
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.05.2017 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1490564
Anzahl Zeichen: 2624
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 606 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: CDU-Minister kritisiert Syrer-Clan in Naumburg: "Integrationsverweigerung, gepaart mit Testosteron""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mögliche Fehler und Versäumnisse beim Schutz des Magdeburger Weihnachtsmarktes könnten die Stadt Magdeburg finanziell teuer zu stehen kommen. Der Magdeburger Rechtsanwalt Thomas Klaus, der rund 100 Opfer des Anschlags vom Dezember 2024 vertritt, rechnet mit Schadensersatzklagen gegen die Kommune.
Neue Grundsteuer setzt Kommunen in Sachsen-Anhalt finanziell unter Druck ...
Die neue Grundsteuer bringt Sachsen-Anhalts Kommunen bislang weniger Einnahmen als vor der Reform. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes sanken die Einnahmen bei der Grundsteuer A um 1,7 Millionen Euro und bei
AfD-Kandidat hat Ärger mit Arbeitgeber: Dienstpflichten verletzt? ...
Gegen den AfD-Kandidaten für das Amt des Landrates im Saalekreis (Sachsen-Anhalt), Uwe Arendt, hat die Polizei-Inspektion Halle disziplinarische Ermittlungen eingeleitet. Der 58-jährige Kriminalhauptkommissar soll während einer mehrmonatigen Krankschreibung gegen seine Pflichten als Beamter verst
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Weser-Kurier:Über die Bettensteuer schreibt Pascal Faltermann: ...
Bremen steckt tief im Finanz-Schlamassel. Die Schuldenlast wuchs in den vergangenen Jahren immer mehr an. Also suchen die Finanzpolitiker nach jeder Einnahmequelle, die sie finden können. Wie die Bettensteuer, die in einer Not geboren wurde. Da die Übernachtungszahlen bislang auch noch stiegen
Weser-Kurier:Über die Steuerschätzung schreibt Norbert Holst: ...
CDU, FDP, Teile der SPD, bis hin zu Unternehmerverbänden und Gewerkschaften sind sich einig: runter mit den Steuern. Nun befeuert die neue Steuerschätzung die Diskussion. Demnach kassieren Bund, Länder und Gemeinden bis 2021 rund 54,1 Milliarden Euro mehr als noch im November vorhergesagt. Da
Weser-Kurier:Über die Bremer Polizei schreibt Jürgen Theiner: ...
Wer Polizist wird, ist sich darüber im Klaren, dass er keinen normalen Acht-Stunden-Job antritt. Ein Beamter bricht nicht die Observation eines Straftäters oder die Begleitung einer Demonstration ab, weil die Uhr gerade die volle Stunde anzeigt. Gegen gelegentliche Mehrarbeit ist also nichts zu s
Mittelbayerische Zeitung: "Mittelbayerische Zeitung" zur NRW-Wahl: ...
Waren die Landtagswahlen im Saarland oder in Schleswig-Holstein noch so etwas wie Probeläufe, dann kommt dem Urnengang im bevölkerungsreichsten Bundesland bereits der Charakter einer Generalprobe zu. Nordrhein-Westfalen ist die "Herzkammer" der Sozialdemokratie. Mit einer Ausnahme wu




