Vergessene Nachricht: Digitaler Ermittlungsnotstand bei der Polizei
ID: 1706256
unzureichenden polizeilichen Kapazitäten bei der Ermittlung von
Cyber-Kriminalität in die "Top Ten der vergessenen Nachrichten 2019"
gewählt. Während polizeiliche Lobbyverbände für verfassungsrechtlich
umstrittene Befugniserweiterungen und Zugriffsmöglichkeiten auf
Rechner von Verdächtigen plädierten, deuteten parlamentarische
Anfragen auf personelle Engpässe und Mängel in der Alltagsaustattung
der Ermittlungsbehörden hin. Die Folge: Ermittlungen beispielsweise
wegen Kinderpornografie würden aus Mangel an Beweisen eingestellt,
Delikte verjährten und die Täter kämen ohne Strafe davon.
Die Initiative Nachrichtenaufklärung bezieht sich auf Recherchen,
die Dr. Patrick Breyer, der heutige Spitzenkandidat der Piratenpartei
zur Europawahl, als Landtagsabgeordneter über die teils jahrelange
Dauer der Auswertung von Datenträgern angestellt hat. Breyer
kommentiert:
"Während Innenpolitiker mithilfe einer Flut von
Überwachungsgesetzen immer mehr über uns wissen wollen, kommen
Ermittler dem Vernehmen nach schon mit der Auswertung der
Datenträger, die aufgrund eines konkreten Verdachts sichergestellt
worden sind, teils nicht hinterher. Mitunter müssen wegen des
Verdachts auf Kinderpornografie beschlagnahmte Datenträger wegen
Verjährung sogar unausgewertet zurückgegeben werden. Statt immer
weiter an der Überwachungsschraube zu drehen, müssen die
Innenminister das Know-How, die Technik und das Personal für gezielte
Ermittlungen im Netz bereitstellen."
Meldung der Initiative Nachrichtenaufklärung:
http://www.derblindefleck.de/2019-top-9/
Wie konkret Abhilfe geschaffen werden könnte, beschreibt Breyer in
einem Beitrag für den Richter- und Staatsanwaltstag 2014:
https://www.patrick-breyer.de/?p=337338
Pressekontakt:
Bundespressestelle Bundesgeschäftsstelle,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Piratenpartei Deutschland
Pflugstraße 9A | 10115 Berlin
E-Mail: presse@piratenpartei.de
Web: www.piratenpartei.de/presse
Telefon: 030 / 60 98 97 510 Fax: 030 / 60 98 97 519
Alle Pressemitteilungen finden Sie online unter:
www.piratenpartei.de/presse/mitteilungen
Original-Content von: Piratenpartei Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.03.2019 - 07:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1706256
Anzahl Zeichen: 2562
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 525 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Vergessene Nachricht: Digitaler Ermittlungsnotstand bei der Polizei"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Piratenpartei Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Am Samstag fand in Lambsheim der zweite Landesparteitag 2024 der Piratenpartei Rheinland-Pfalz statt. Bei den Vorstandswahlen wurde Heiko Müller erneut zum Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls in ihrem Amt bestätigt wurden Sascha Ruschel als stellvertretender Vorsitzender sowie Roland Hartung als Scha
PIRATEN Hannover kritisieren Aktionismus bei Waffenrechtsantrag im Bundesrat ...
Am heutigen 14.06. fasste der Bundesrat auf Initiative des Landes Niedersachsen einen Beschluss, die Bundesregierung zur Verschärfung des Waffenrechts aufzufordern. Künftig soll unter anderen das Tragen von Waffen im Sinne des Waffenrechts im ÖPNV und dessen Gebäuden außerhalb verschlossener Be
Europawahl: Piratenpartei dankt für 186.000 Stimmen ...
Die Piratenpartei Deutschland bedant sich herzlich bei den über 186.000 Personen, die ihr bei der Europawahl ihr Vertrauen geschenkt haben. Trotz des verpassten Einzugs von Spitzenkandidatin Anja Hirschel ins Europäische Parlament freut sich die Partei, weiterhin eine Vertretung durch Markéta Gre
Weitere Mitteilungen von Piratenpartei Deutschland
RNZ: "Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zu Kürzungen bei Flüchtlingen ...
Zwar stimmt es, wie Scholz erklärt, dass die Zahl der ankommenden Flüchtlinge deutlich zurückgegangen ist. Dennoch geht für die Kommunen die eigentliche Arbeit jetzt erst richtig los - denn es geht ja nicht nur darum, die Neuankömmlinge unterzubringen und mit Kleidung und Lebensmitteln zu ver
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Scholz' Finanzplänen ...
Finanzminister Olaf Scholz geht mit seinen Planungen ein beträchtliches Risiko ein. Oberstes Ziel ist es, die schwarze Null zu halten. Aber er will es auch jenen zeigen, die behaupten, dass Sozialdemokraten nicht mit Geld umgehen können. Dafür greift er tief in die Trickkiste und kalkuliert vo
Transatlantik-Koordinator Beyer auf Nachrichtensender WELT zu wiederholten Drohungen des US-Botschafters Grenell: Wir werden jetzt wachgerüttelt durch eine unschöne Art (FOTO) ...
Peter Beyer (CDU), Koordinator der Bundesregierung für die transatlantischen Beziehungen, äußerte sich heute im Nachrichtensender WELT zu den fortgesetzten Einmischungen des US-Botschafters Richard Grenell in die deutsche Politik: "Ich glaube, wir werden jetzt wachgerüttelt durch ein
BDI anlässlich der Haushaltsplanungen bis 2023: Große Koalition gibt das Geld falsch aus ...
Anlässlich der Haushaltsplanungen bis 2023 von Bundesfinanzminister Olaf Scholz sagt BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: "Große Koalition gibt das Geld falsch aus" "Die Große Koalition gibt das Geld falsch aus. Die Bundesregierung muss Investitionen und Innovationen anku




