400 Menschen demonstrieren in Stuttgart im Rahmen der Tanzdemo für die Trennung von Staat und Religion
ID: 1716061
Karlsplatz 400 Menschen für die Trennung von Staat und Religion
demonstriert. Aufgerufen zur "Tanzdemo" hatte die Piratenpartei
gemeinsam mit den Humanisten, den Jungen Sozialisten, der
Giordano-Bruno-Stiftung und den Climax Institutes. Die Demonstration
richtet sich nicht nur gegen das Tanzverbot, welches bestimmte
öffentliche Aufführungen an Karfreitag und weiteren Feiertagen
untersagt, sondern grundsätzlich gegen die zu starke Verflechtung von
Staat und Religion.
"Wir demonstrieren heute, am Karfreitag, weil man uns heute
zuhört. Dabei geht es uns keineswegs nur um die stillen Feiertage.
Wir wollen auch, dass das kirchliche Arbeitsrecht abgeschafft wird.
Das erlaubt es nämlich, Mitarbeitern zu kündigen, weil sie schwul
oder lesbisch sind. Und sogar, wenn sie sich scheiden lassen. Wir
reden hier übrigens von Arbeitsplätzen, die zum großen Teil mit
Steuermitteln finanziert werden", so Oliver Burkardsmaier,
stellvertretender Landesvorsitzender der Piratenpartei, in seiner
Rede.
"Immer wieder wird ja auch gerne erzählt, dass das Christentum ja
zu unserer Kultur gehören würde. Das stimmt schon, das tut es. Das
Judentum übrigens auch, und eine Menge anderer Religionen genauso.
Deren Feiertage schützt aber niemand. Vor allem aber gehört zu
unserer Kultur die Aufklärung und die Religionsfreiheit", so
Burkardsmaier weiter. "Wir demonstrieren ausdrücklich nicht gegen die
Kirchen. Wir wollen aber, dass die Kirchen keinen Einfluss auf die
Gesetze in unserem Land nehmen. Das Grundgesetz sichert uns zu, dass
wir nicht zur Teilnahme an religiösen Handlungen verpflichtet werden
dürfen. Es sichert uns auch zu, dass wir eine Religion frei wählen
können, und auch frei wählen können, keiner Religion anzugehören."
"Ich werde am heutigen Tag in meinem Glauben eingeschränkt, weil
ich dazu gezwungen werde an dieser öffentlichen Trauer teilzunehmen.
Christen hörte ich in den vergangenen Tagen oftmals sagen, dass man
dann arbeiten müsste, an den christlichen Feiertagen. Das tun wir.
Viele Berufe wie Hausfrau und Mutter, Krankenschwestern, Polizisten
oder die Feuerwehr können gar nicht einen ganzen Tag lang aussetzen",
kommentiert Stephan Erdmann, Pirat, die Veranstaltung.
Hintergründe zur Demonstration sind auf unserer Website zu finden
[1].
Quellen
[1] https://piratenpartei-bw.de/tanzverbot/
Bilder
[1] http://ots.de/29jsOw
[2] http://ots.de/PP5QRD
[3] http://ots.de/GG1eOI
[4] http://ots.de/njrmRC
Pressekontakt:
Alexander Ebhart
Landespressesprecher
E-Mail: presse@piratenpartei-bw.de
Mobil: 01764 7127628
Philip Köngeter
Landespressebeauftragter
E-Mail: presse@piratenpartei-bw.de
Mobil: 0174 3678147
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Datum: 19.04.2019 - 19:19 Uhr
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Kategorie:
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