Schutz für Kommunalpolitiker: CSU-Fraktion will Strafrecht verschärfen
ID: 1786913
belegt hat, dass Beleidigungen, Bedrohung und Gewalt gegen Kommunalpolitiker
immer weiter zunehmen, reagiert die CSU-Fraktion mit einem konkreten
Maßnahmenpaket. Im Mittelpunkt steht dabei eine Verschärfung des Strafrechts,
die darauf zielt insbesondere den Schutz vor Hatespeech in sozialen Netzwerken
und im Internet zu verbessern.
"Wir sehen hier konkreten Handlungsbedarf und wollen sicherstellen, dass sich
niemand aus Angst vor Bedrohungen aus der Kommunalpolitik zurückzieht. Wir
wollen das Instrumentarium des Strafrechts gerade im Bereich Hatespeech noch
besser nutzen. Denn gerade Hatespeech hat eine große Reichweite und verletzt
Betroffene in besonderem Maße", sagt Petra Guttenberger, Vorsitzende des
Rechtsausschusses.
So soll der Strafrahmen für Beleidigung §185 StGB auf bis zu 2 Jahre erhöht
werden, wenn die Tat öffentlich begangen wird. Der Tatbestand der Üblen Nachrede
und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens §188 StGB soll künftig
auch explizit für Kommunalpolitiker gelten, was bisher nicht der Fall war.
Um künftig Hatespeech auch wirklich ahnden zu können, setzt sich die
CSU-Fraktion auch für eine Neuregelung der Verkehrsdatenspeicherung auf
europäischer Ebene ein. Zusätzlich zielt das Antragspaket darauf, die
fächerübergreifende politische Bildung und die Vermittlung des Fairnessgedanken
insbesondere in den Schulen weiter zu intensivieren. Auch soll die
Staatsregierung den Landtag explizit in einem Lagebericht über Fallzahlen zur
Bedrohungssituation und Angebote zur Unterstützung Betroffener vor Ort
informieren.
Dazu sagt Manfred Ländner, stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses:
"Ergänzend zur Strafrechtsverschärfung wollen wir Betroffene in allen Bereichen
unterstützen. Darum ist es uns wichtig, dass die konkreten Angebote vor Ort
konsequent weiterentwickelt werden."
Das gesamte Antragspaket wurde heute im Innenausschuss beschlossen.
Pressekontakt:
Ursula Hoffmann
Pressesprecherin
Telefon: 089/4126-2496
Telefax: 089/4126-69496
E-Mail: ursula.hoffmann@csu-landtag.de
Andreas Schneider
Stellv. Pressesprecher
Telefon: 089/4126-2489
Telefax: 089/4126-69489
E-Mail: andreas.schneider@csu-landtag.de
Marcel Escher
Pressereferent und Referent für Social Media
Telefon: 089/4126-2452
Telefax: 089/4126-69452
E-Mail : marcel.escher@csu-landtag.de
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/53955/4498957
OTS: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
Original-Content von: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.01.2020 - 11:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1786913
Anzahl Zeichen: 2979
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 458 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schutz für Kommunalpolitiker: CSU-Fraktion will Strafrecht verschärfen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Anlässlich der ersten Lesung zur Novelle des Bayerischen Klimaschutzgesetzes am Donnerstag im Bayerischen Landtag bekräftigt die CSU-Fraktion: Bayern steht beim Klimaschutz für pragmatische Ansätze ohne Scheuklappen und Ideologie. Mit der Fortschreibung schafft der Freistaat jetzt den Rahmen fü
Schutz für Maria Vesperbild: CSU-Fraktion nimmt Petition gegen geplante Windenergieflächen entgegen ...
Wallfahrtsdirektor Dr. Michael Menzinger hat heute im Namen der Kirchenverwaltung im Bayerischen Landtag eine Petition zum Schutz des Wallfahrtsortes Maria Vesperbild übergeben. Ziel der Petition ist es, die Teilfortschreibung Windenergie des Regionalplans Donau-Iller in ihrer derzeitigen Form zu s
Arbeitszeitreform: Bas-Entwurf nicht ausreichend - Bayern fordert Nachbesserungen ...
CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek, die wirtschaftspolitische Sprecherin Kerstin Schreyer und der arbeitspolitische Sprecher Thomas Huber kritisieren den Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Bärbel Bas und sehen deutlichen Nachbesserungsbedarf. Der vorliegende Entwurf zur Reform des Arbeitsz
Weitere Mitteilungen von CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
Ein Drittel der Bundesbürger*innen vertraut Krankenhausbehandlung nicht / Umfrage des SWR Bürgertalks "mal ehrlich ..." / 22.1.2020, 22 Uhr, SWR Fernsehen (FOTO) ...
Mehr als ein Drittel der Bundesbürger*innen hat kaum oder gar kein Vertrauen in die Behandlung in deutschen Krankenhäusern. Die Mehrheit der Deutschen allerdings (60 Prozent) vertraut nach wie vor der Arbeit von Ärzten und Pflegepersonal in deutschen Kliniken. Das berichtet der Südwestrundfunk
Das Erste, Mittwoch, 22. Januar 2020, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.05 Uhr, Julia Klöckner, CDU, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Thema: CDU verliert die Bauern Pressekontakt: Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de Redaktion: Martin Hövel WDR Kommunikation, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221 220 7100 Agentur Ulrike Boldt, Te
Reservisten fordern mehr Anerkennung in der Gesellschaft ...
Vor dem Hintergrund der veränderten Sicherheitslage in Europa fordern die Reservisten der Bundeswehr mehr Anerkennung in der Gesellschaft. Spätestens seit der Krim-Invasion Russlands rücke die Bündnis- und Landesverteidigung wieder mehr in den Blickpunkt, sagte Patrick Sensburg, neuer Präsi
Enteignungen als letztes Mittel legitim ...
In der Wohnungspolitik sind Enteignungen "als letztes Mittel legitim", sagt Lukas Siebenkotten, Präsident des Mieterbundes gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Dienstagsausgabe). "Enteignung und Vergesellschaftung sind keine sozialisti




