Mediziner aus NRW fordern strenge Corona-Regeln zu Weihnachten
ID: 1947967
Mediziner aus NRW raten mit Blick auf die Weihnachtszeit zu mehr Vorsicht bei der Pandemiebekämpfung. "Wir sind fast in einer schlimmeren Lage als zu Beginn der Pandemie. Große Veranstaltungen draußen sind bundesweit nur noch vertretbar mit 2G, besser mit 2Gplus, also Tests auch für Geimpfte und Genesene", sagte Dr. Hans-Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Montagsausgaben).
Gehle warnte: "Wenn die Menschen konsequent Masken tragen würden, kämen wir wohl mit 2G oder 2Gplus über den Winter. Leider sehen wir, dass sich zum Beispiel in Fußballstadien kaum jemand ans Maskentragen hält." Die Bereitschaft, Maske zu tragen, nehme leider generell ab. Sollten die Infektionszahlen noch deutlich steigen, "wird man darüber reden müssen, auf Großveranstaltungen ganz zu verzichten".
Der Essener Virologe Prof. Ulf Dittmer teilt die Sorgen. "Weihnachten trägt immer erheblich zur Verbreitung von Viren bei. Das wussten wir schon von der Grippe und haben es auch bei SARS-CoV-2 im letzten Jahr gesehen. Wir haben gerade leicht sinkende Neuinfektionszahlen erreicht. Die Befürchtung ist groß, dass es durch Reisen und Treffen zu Weihnachten wieder zu steigenden Infektionszahlen kommt", sagte Dittmer der WAZ.
Dittmer ist unsicher, ob ein harter "Weihnachts-Lockdown" von vielen Menschen befolgt würde: "Viele Treffen finden im Privaten statt, wo es eh keine Kontrollmöglichkeit gibt. Es bringt vermutlich mehr, auf die Gefahren hinzuweisen." Der Professor appelliert daher an die Bürger, bei Treffen die 2G plus-Regel einzuhalten. Booster-Impfungen erhöhten zusätzlich die Sicherheit bei Familienzusammenkünften.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.12.2021 - 14:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1947967
Anzahl Zeichen: 2024
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 566 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mediziner aus NRW fordern strenge Corona-Regeln zu Weihnachten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Kevin Kühnerts Versprechen / Wieso sich der neue SPD-Generalsekretär einreiht - ein Kommentar von Jan Dörner ...
Olaf Scholz im Kanzleramt und Kevin Kühnert an entscheidender Stelle in der SPD-Parteizentrale, das wäre vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen. Die einstige Abneigung des früheren Juso-Chefs gegenüber dem Regierungsfachmann Scholz ist schließlich vielfach öffentlich belegt. Jetzt ist di
Bundeskanzler Olaf Scholz: "Unsere Gesellschaft ist nicht gespalten, das sollten wir uns nicht einreden lassen" ...
Bonn/Berlin, 11. Dezember 2021. Bundeskanzler Olaf Scholz kritisiert im phoenix-Interview am Rande des SPD-Parteitags die Fackelmärsche vor Wohnhäusern von Politiker:innen und Amtsträger:innen scharf und bezeichnet sie als "Grenzüberschreitungen". "Meine Sicht der Dinge ist: Man
Stellv. SPD-Vorsitzender Kutschaty: "Klimaschutz muss kein Jobkiller sein, Klimaschutz kann Jobmotor sein" ...
Bonn/Berlin, 11. Dezember 2021. Der neugewählte stellvertretende Vorsitzende der SPD, Thomas Kutschaty, fordert entschiedene Schritte, um in Nordrhein-Westfalen den Sprung zu klimafreundlicher Energieversorgung der Industrie zu schaffen. "Wir müssen schauen, wie wir dieses starke Industriel
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD): "Rechtsterrorismus und Rechtsextremismus ist höchste Bedrohungslage" ...
Bonn/Berlin, 11. Dezember 2021. Die neue Bundesinnenministerin Nancy Faeser erklärt, dass momentan von Rechtsterrorismus und Rechtsextremismus in der Bundesrepublik die höchste Bedrohungslage ausgehen. "Ich habe eine besondere Priorität der Bekämpfung des Rechtsterrorismus und Rechtsextre




