Mitteldeutsche Zeitung: Stiftung Moritzburg
Direktorin Katja Schneider stellt Rücktritt in Aussicht
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Schneider, hat "ihren Rücktritt in Aussicht gestellt". Das teilt der
Sprecher des Kultusministeriums, Martin Hanusch, in der
Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe) mit. Diesen Schritt soll
Schneider bereits auf der letzten Stiftungsratssitzung am 28.
September mitgeteilt haben, auf der der Betriebsübergang der
Moritzburg in die in Leitzkau ansässige Stiftung Dome und Schlösser
beschlossen wurde. Weder von Schneider noch von der Stiftung
Moritzburg war gestern eine Erklärung zu diesem Schritt zu haben.
"Die Modalitäten der oben genannten Aussage werden geprüft und
können erst auf der nächsten Stiftungsratssitzung beraten werden",
teilte der Kultussprecher mit. Die Suche nach einem Nachfolger stehe
"jetzt noch nicht zur Debatte". Erst einmal werde man im Ministerium
"eine gründliche Bewertung der Vorgänge aus den Jahren 2003 bis 2010
vornehmen und dann eine komplexe Beurteilung abgeben." Gestern
veröffentlichte die MZ Auszüge aus dem "Entwurf" des Prüfberichtes
des Rechnungshofes, der gravierende Fehler in der Struktur, Führung
und Aufsicht des Museums auflistete. "Wir wollen dafür sorgen, dass
anders als in der Vergangenheit die Moritzburg ihre Aufgabe besser
erfüllen kann", hieß es aus Magdeburg. "Darüber wird der Stiftungsrat
auch bei seiner kommenden Sitzung in diesem Jahr befinden". Ein
Termin stehe noch nicht fest.
Katja Schneider, Jahrgang 1953, war von 1992 an
stellvertretende, ab 1999 Direktorin der Staatlichen Galerie
Moritzburg Halle, seit 2003 ist sie Direktorin der Stiftung
Moritzburg in Halle.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 22.10.2012 - 20:07 Uhr
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