WAZ: An der Quote führt kein Weg vorbei. Kommentar von Julia Emmrich
ID: 853509
Jetzt, da auch die CDU beschlossen hat, mit einer festen gesetzlichen
Quote in den Wahlkampf zu ziehen. Sie macht das zwar nicht aus tiefer
Überzeugung, sondern aus Taktik, um die kritischen Frauen in den
eigenen Reihen vom Fremdgehen mit der Opposition abzuhalten. Doch die
Botschaft an die Unternehmen ist klar: Eine ganz große Koalition aus
CDU, SPD und Grünen, Brüssel und Bundesrat will mittlerweile eine
feste Quote für die Aufsichtsräte. Die CDU will den großen
Unternehmen sieben Jahre Zeit geben, um ihre Aufsichtsräte weiblicher
zu machen. Das ist machbar. Das Gesetz, das am Donnerstag im
Bundestag zur Abstimmung steht, lässt ihnen sogar zehn Jahre Zeit.
Liebe Quoten-Skeptiker, viel günstiger werdet ihr nicht davonkommen!
Sieben Jahre, zehn Jahre - das ist bei Weitem wirtschaftsfreundlicher
als die meisten unerfüllten Quotenwünsche in den Schubladen der
Frauenpolitiker.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.04.2013 - 19:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 853509
Anzahl Zeichen: 1208
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 178 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: An der Quote führt kein Weg vorbei. Kommentar von Julia Emmrich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Peinlich und blamabel. Kommentar von Walter Bau ...
Der Prozess um die NSU-Mordserie wird also verschoben - das ist eine Blamage für das Oberlandesgericht München. Eine Blamage, die sich die Verantwortlichen allerdings leicht hätten ersparen können - wenn sie die Kritik an ihrem Vergabeverfahren für die Presseplätze frühzeitig ernst genomm
WAZ: Merkel geht. Oder auch nicht. Kommentar von Ulrich Reitz ...
Sachen gibt es, die kann man nicht brauchen, wenn man Bundeskanzlerin ist. Zum Beispiel die Spekulation darüber, wie lange man es noch ist. Weshalb kann, trotz naturgemäß instabiler Faktenlage, so ein Thema überhaupt dazu werden? Es liegt an der Dramaturgie und am Zeitpunkt. Angela Merkel wi
WAZ: Pflege im Minutentakt. Kommentar von Wilfried Goebels ...
Zeit ist Geld - auch in der ambulanten Pflege. Wenn Pfleger aber im Minutentakt von Bett zu Bett hetzen müssen, bleibt die Zuwendung für den Patienten leicht auf der Strecke. Krankenkassen, denen der Zahnersatz mehr wert ist als die ambulante Pflege, haben die Dimension der demografischen Hera
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zum NSU-Prozess ...
Nachdem das Bundesverfassungsgericht einer Beschwerde gegen die Vergabe der Presseplätze im Münchner NSU-Verfahren stattgegeben hatte, war die Verschiebung des Prozessauftakts die zwangsläufige Konsequenz. Alles andere hätte zu einer Lösung geführt, die unmittelbar vor dem Beginn übers Kn




